Inklusion bewegt: Modellprojekt verabschiedete sich nach drei Jahren
Mit einer großen Veranstaltung im Erwin-Piscator-Haus (EPH) hat sich das Projekt „Inklusion bewegt“ verabschiedet. Mehr als 40 Maßnahmen wurden seit dem 1. März 2015 gefördert.
die Online-Zeitung für Marburg
Mit einer großen Veranstaltung im Erwin-Piscator-Haus (EPH) hat sich das Projekt „Inklusion bewegt“ verabschiedet. Mehr als 40 Maßnahmen wurden seit dem 1. März 2015 gefördert.
Menschen mit und ohne Behinderung tanzen ausgelassen durch die Straßen und stecken alle mit ihrer Lebensfreude an. Als vor 60 Jahren in Marburg die Lebenshilfe gegründet wurde, hätten sich Eltern von Kindern mit Behinderung das nicht träumen lassen.
Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebenssituationen hat sich auch die Stadt Marburg zum Ziel gesetzt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die Stadt für ihren Aktionsplan nun schriftlich gewürdigt.
„Kleine Clowns machen große Töne.“ Unter diesem Motto bietet die Bildungsstätte am Richtsberg in den Winterferien gemeinsam mit der Musikschule Marburg und dem Familienentlastenden Dienst des Lebenshilfewerks Marburg-Biedenkopf ein inklusives Zirkusprojekt an.
Alle Menschen sollen am Leben in Marburg teilhaben. Ihren Aktionsplan für mehr Inklusion hat die Stadt Marburg deshalb auch in Leichte Sprache übersetzt.
Seit 20 Jahren engagiert sich der Landesbehindertenrat Hessen für Menschen mit Behinderungen. Gefeiert hat er sein Jubiläum am Freitag (3. November) im Historischen Saal des Marburger Rathauses.
Seit 1997 vertritt der Behindertenbeirat die Interessen von Menschen mit Behinderung in Marburg. Zum 20-jährigen Jubiläum würdigte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies das ehrenamtliche Engagement und die Expertise der kommunalpolitisch Aktiven als „unverzichtbar“.
Die Stadtbücherei ist mit ihren Medien- und Dienstleistungsangeboten ein wichtiger Baustein zur Steigerung der Lebensqualität. Gezielt wird der Bedarf der Nutzer ausgewertet und darauf entsprechend reagiert.
Auf die Situation von Menschen mit Behinderung aufmerksam machen soll der Europäische Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Landrätin Kirsten Fründt haben den Aktionstag am Freitag (5. Mai) eröffnet.