Beharrlich geht Jana Trommer mit ihren Kunstaktionen für Klimaschutz fast allwöchentlich auf die Straße. Ihr Ehemann Stefan Diefenbach-Trommer unterstützt sie dabei.
in den vergangenen Wochen wurde es hitziger. „Manchmal auch das Zufallspublikum der Straßenaktionskunst“, berichtete Stefan Diefenbach-Trommer am Donnerstag (11. Juni) von den Kunstaktionen seiner Ehefrau Jana Trommer. „Während die Klimakrise fortschreitet, während die Bundesregierung am Status Quo hängt, während die Verteidigung dieses Status Quo als Phantombesitz ins Liquidatorische kippt, nehme faschistisches Denken und Handeln zu.
Im Juni 2026 zeigt das Hessische Landestheater Marburg (HLTM) auf der Schlossparkbühne die Schwierigkeiten des Aufstehens und Gegenhaltens. „Mut“, rufen die Figuren vom „Team Robin Hood“. Es geht nicht um Heldentum. Es geht nicht um die Heldentat und den Sieg. Es geht manchmal nur um eine Pause. Um einen kleinen Schritt. Um den Versuch und um Solidarität.
Daher will Diefenbach-Trommer auch am Freitag (12. Juni) wieder die Kunstaktion unterstützen. Sie findet von 17 bis 17.15 Uhr am Fußgängerübergang Gutenbergstraße an der Kreuzung mit der Universitätsstraße zwischen tegut und Sparkasse statt.
„Ich werde mich nicht dazu setzen, aber da sein. Beobachten. Menschen beruhigen. Unterstützen und applaudieren. Notfalls die Polizei rufen“, kündigte Diefenbach-Trommer an. Er werde kein Zufallspublikum sein, sondern vorbereiteter Zuschauer. „Wenn andere laut brüllen, ist es wichtig zu zeigen, dass diese Leute nicht für alle sprechen“, erläuterte er.Am Freitag (5. Juni) war anfangs wieder keine Polizei vor Ort. Lediglich die Stadtpolizei leitete entfernt den Autoverkehr um. Die Landespolizei kam erst, nachdem ein junger Mann aggressiv über eine sitzende Teilnehmerin der Kunstaktion gesprungen war.
* pm: Stefan Diefenbach-Trommer, Marburg