Niemals vergessen: 78 Sinti aus Marburg ermordet
Zum Gedenken an deportierte Sinti aus Marburg haben sich am Samstag (21. März) Vertreter von Stadt, Kreis und Opfern zusammengefunden. Von 78 Deportierten überlebten nur zwei.
die Online-Zeitung für Marburg
Zum Gedenken an deportierte Sinti aus Marburg haben sich am Samstag (21. März) Vertreter von Stadt, Kreis und Opfern zusammengefunden. Von 78 Deportierten überlebten nur zwei.
am 23. März 1943 wurde ein dunkles Kapitel in der Geschichte Marburgs geschrieben. 78 Sinti aus Marburg und Umgebung wurden damals in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert.
am 23. März 1943 wurden 78 Sinti aus Marburg und Umgebung in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Viele dieser Menschen wurden dort Opfer des nationalsozialistischen Massenmords.
81 Jahre danach gibt es immer noch kein Vergessen für unverzeihliche Verbrechen. Das war das Motto beim Gedenktag an die Deportation Marburger Sinti am Samstag (23. März).
Die Deportation der Sinti aus Marburg und Umgebung hat vor 80 Jahren stattgefunden. Die Stadt hat am Donnerstag (23. März) an dieses grausame Verbrechen erinnert.
Die Stadt gedenkt der ermordeten Sinti und Roma. Den 80. Jahrestag ihrer Deportation aus Marburg begeht sie am Donnerstag (23. März) mit einer Veranstaltung im Rathaus.
Der Kreis bietet den Rahmen für eine Benefizveranstaltung für Sinti und Roma. Prof. Dr. Wilhelm Solms spricht dort über Ursachen von Antiziganismus.
„Wenn ich in Marburg bin, ist mein Herz voller Hoffnung.“ Dieser Satz war am Mittwoch (23. März) zum Gedenken an deportierte Sinti aus Marburg und Umgebung zu hören.
Eine Gedenkstunde für verfolgte und deportierte Sinti wurde aufgezeichnet. 80 Nelken am Gedenkkranz stehen für Opfer aus Marburg und Umgebung.