Mord durch Menschenverachtung: Gedenken für Marburger Sinti und Roma
am 23. März 1943 wurde ein dunkles Kapitel in der Geschichte Marburgs geschrieben. 78 Sinti aus Marburg und Umgebung wurden damals in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert.
die Online-Zeitung für Marburg
am 23. März 1943 wurde ein dunkles Kapitel in der Geschichte Marburgs geschrieben. 78 Sinti aus Marburg und Umgebung wurden damals in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert.
am 23. März 1943 wurden 78 Sinti aus Marburg und Umgebung in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Viele dieser Menschen wurden dort Opfer des nationalsozialistischen Massenmords.
81 Jahre danach gibt es immer noch kein Vergessen für unverzeihliche Verbrechen. Das war das Motto beim Gedenktag an die Deportation Marburger Sinti am Samstag (23. März).
Der Kreis bietet den Rahmen für eine Benefizveranstaltung für Sinti und Roma. Prof. Dr. Wilhelm Solms spricht dort über Ursachen von Antiziganismus.
„Wenn ich in Marburg bin, ist mein Herz voller Hoffnung.“ Dieser Satz war am Mittwoch (23. März) zum Gedenken an deportierte Sinti aus Marburg und Umgebung zu hören.
Eine Gedenkstunde für verfolgte und deportierte Sinti wurde aufgezeichnet. 80 Nelken am Gedenkkranz stehen für Opfer aus Marburg und Umgebung.
Am 23. März 1943 wurden Sinti aus Marburg und Umgebung nach Auschwitz deportiert. Viele von ihnen wurden dort Opfer des nationalsozialistischen Völkermords.
Zum 77. Mal jährte sich am Montag (23. März) die Deportation von Sinti aus Marburg im Nationalsozialismus. Im stillen Gedenken hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies einen Kranz am ehemaligen Landratsamt an der Barfüßerstraße angebracht.
„In Marburg darf kein Platz für Rassismus und erst recht nicht für Gewalt sein!“ Das sagte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies zum Gedenken am 76. Jahrestag der Deportation Marburger Sinti.