bartol bleibt im Bundestag: AfD auch in Marburg drittstärkste Partei

Sören Bartol

Sören Bartol (Foto: Johanna Tran)

Sören bartol hat das Direktmandat im Wahlkreis 171 behauptet. Mit 35,72 Prozent der Erststimmen zieht der SPD-Abgeordnete erneut für Marburg-Biedenkopf in den Bundestag ein.
Dr. Stefan Heck von der CDU kam auf 33,38 Prozent der Erststimmen. Den dritten Platz belegte Julian Schmidt von der AfD mit 10,23 Prozent. Als einzige weibliche Kandidatin konnte Elisabeth Kula von der Linken mit 8,20 Prozent vor Rainer Flohrschütz von den Grünen mit 6,39 und Hanke Fridrich Bokelmann von der FDP mit 4,30 Prozent einen Achtungserfolg erzielen.
Bei den Zweitstimmen rangiert die CDU mit 30,1 Prozent deutlich vor der SPD mit 26,42 Prozent. Diese Diskrepanz darf man durchaus auch als Votum für den SPD-Bundestagsabgeordneten bartol betrachten. Angesichts der Tatsache, dass alle hessischen CDU-Abgeordneten über Direktmandate ins Parlament einziehen, wird Heck dem 19. Deutschen bundestag voraussichtlich nicht mehr angehören.
Mit 11,46 Prozent verfehlte die AfD ihr bundesweites Ergebnis in Marburg-Biedenkopf klar. Dagegen liegt die Linke mit 10,24 Prozent deutlich vor den Grünen mit 9,30 und der FDP mit 8,66 Prozent.
Die Ergebnisse aller acht Direktkandidaten und auch die Zweitstimmen für die Parteien finden Interessierte auf wahl.marburgviews.de. Dort gibt es auch weiterführende Links zu Texten bei marburg.news und leichte.news in Leichter Sprache sowie Videos bei marburgnews.tv.
Die Bedeutung des Einzugs der AfD in den Deutschen Bundestag behandelt ein Kommentar des marburg-news-Herausgebers Franz-Josef Hanke vom Wahlabend. Außerdem möchte die Humanistische Union (HU) über eine angemessene Strategie zum Umgang mit Rechtspopulisten im Parlament bei ihrem „Marburger Humanisten-Treff“ am Mittwoch (27. September) diskutieren.

* Franz-Josef Hanke

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