Erneute Anrufe: Polizei warnt vor Betrug am Telefon
Innerhalb einer Stunde erhielt die Polizei am Freitag (15. Juli) etwa zwei Dutzend Hinweise zu eingehenden Betrugsanrufen. Die Betrüger rufen vornehmlich ältere Menschen an.
die Online-Zeitung für Marburg
Innerhalb einer Stunde erhielt die Polizei am Freitag (15. Juli) etwa zwei Dutzend Hinweise zu eingehenden Betrugsanrufen. Die Betrüger rufen vornehmlich ältere Menschen an.
Das Betrugskommissariat in Marburg hat innerhalb der letzten Tage mehrere Meldungen zu Briefen von einem angeblichen Pflegedienst erhalten. Er stellt die Zahlung von „gesetzlichen Leistungen“ in Aussicht.
Betroffen von einem weiteren Betrugsversuch war ein 69 Jahre alter Senior aus dem Hinterland. Da der Mann aber richtig reagierte, blieb der Betrüger erfolglos.
Erneut riefen Betrüger am Mittwoch (15. Juni) ältere Menschen im Landkreis an. Sie nutzten die Kombination aus „Schockanruf“ und „Falscher Polizeibeamter“.
Zum wiederholten Mal warnt die Polizei vor Betrügern am Telefon. Wenn es am Telefon um Geld geht, sollte man sofort auflegen.
Als ein Mann am Samstag (11. Juni) gegen 10.30 Uhr am angegebenen Wunschort in Cappel ein bestelltes Paket abholen wollte, wurde er festgenommen. Er hatte versucht, das Paket zu stehlen.
Nahezu täglich informiert die Polizei anhand aktueller Fälle über Betrugsmaschen. Auf die unterschiedlichsten Arten probieren Betrüger es imer wieder.
„Jetzt aktuell rufen vermehrt Betrüger an“, warnt Polizeisprecherin Yasmine Hirsch. Der Polizei sind bereits eine zweistellige Anzahl solcher Anrufe bekannt, die am Freitag (3. Juni) in Marburg eingingen.
Angebliche „Europol-Mitarbeiter“ brachten am Mittwoch (1. Juni) eine Marburgerin zu Überweisungen von mehreren tausend Euro. In einem Telefonat erklärten sie der jungen Frau, dass sie wegen Geldwäsche und Drogenhandels in das Visier der Ermittler geraten sei.