„Gehen gegen Gewalt und Angst – Walk durch Marburg“ lautet der Titel einer Veranstaltung der AG Feminismus des Marburger Netzwerks für Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Sie findet am Dienstag (12. Mai) um 16.30 und 18.30 Uhr statt.
Um dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen mehr Öffentlichkeit zu schaffen, führt die AG Feminismus des Marburger Netzwerks für Demokratie und gegen Rechtsextremismus die Veranstaltung „Gehen gegen Gewalt und Angst“ durch. Diese Aktion hat zum Ziel aufzuräumen mit dem weit verbreiteten Glauben: „Frau nachts alleine Draußen = Gefahr!“ Die allergrößte Gefahr für Frauen Opfer von Gewalt zu werden ist die partnerschaftliche Gewalt.
„Bei dieser Aktion gehen wir mit interessierten Frauen verschiedene Stationen in der Stadt ab (vom EPH über den Elisabeth-Blochmannplatz bis zum Kaffeekästchen), informieren und empowern und gemeinsam“, kündigte die Arbeitsgruppe an. Programmpunkte sind unter anderem eine historische Einordnung von Frauen im öffentlichen Raum sowie Zahlen, Daten und Fakten versus innere Muster, Strategien und Empowerment für das individuelle Sicherheitsgefühl. Bei dieser Veranstaltung sind alle Menschen willkommen, die sich als Frauen verstehen oder von ihrer Umgebung als Frauen wahrgenommen werden und dadurch Diskriminierung erfahren. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Der Rundgang startet am Erwin-Piscator-Haus und enden nach etwa eineinhalb Stunden beim „Kaffeekästchen“ am Unteren Rudolphsplatz. Referierende: eine Kooperation mit dem Golden Z Club von ZONTA Marburg, Wildwasser Marburg und WENDO Marburg Veranstalterin ist die AG Feminismus des Marburger Netzwerks für Demokratie und gegen Rechtsextremismus.
* pm: Marburger Netzwerk für Demokratie und gegen Rechtsextremismus