6.000 Neue: Uni hält hohe Studierendenzahl stabil

Über 6.000 neue Studierende kommen zum Wintersemester nach Marburg. Das hat die Philipps-Universität am Montag (9. Oktober) angekündigt.
Als klassische Volluniversität bietet sie mit über 100 Studiengängen – von Archäologie über Medienwissenschaft bis Zahnmedizin – ein breites Fächerspektrum an. Von diesem vielseitigen Studienangebot hat die Universität weitere 6000 junge Menschen überzeugt. Sie beginnen im Wintersemester 2017/2018 ihr Studium in Marburg.
„Wir freuen uns auf die zahlreichen Studienanfängerinnen und Studienanfänger“, sagte Universitäts-Vizepräsidentin Prof. Dr. Evelyn Korn. „Sie beginnen an unserer Hochschule einen neuen Lebensabschnitt in einem grundständigen, berufsqualifizierenden Studiengang oder zur Vertiefung ihrer wissenschaftlichen Ausbildung.“
Nach aktuellen Prognosen werden insgesamt über 26.000 Studierende im Wintersemester 2017/2018 an der Philipps-Universität eingeschrieben sein. Die Studierendenzahlen sind damit auf dem hohen Niveau vom Vorjahr.
Viele Studierende haben sich für einen neuen Studiengang entschieden. Die Bachelor-Studiengänge „Bewegungs- und Sportwissenschaft“ und „Interkulturelle Betriebswirtschaftslehre“ sowie die Master-Studiengänge „Quantitative Accounting and Finance“ und „Literaturvermittlung in den Medien“ werden im Wintersemester 2017/2018 erstmals angeboten.
„Die Resonanz auf die neuen Studiengänge ist sehr gut“, freute sich Korn. Das sei „ein Beleg für uns, dass wir unser Studienangebot sinnvoll erweitert haben und ein attraktiver Studienort sind“.
Das ist nicht zuletzt auch auf die Evaluationen im Projekt „Für ein richtig gutes Studium“ zurückzuführen. Als Ziel verfolgt das Projekt unter anderem die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Studiengänge.
Mit dem Projekt „Für ein richtig gutes Studium“, das von 2012 bis 2020 mit Mitteln aus dem Qualitätspakt Lehre finanziert wird, will die Philipps-Universität die Studienbedingungen weiter verbessern. Im Teilprojekt „Qualitätssicherung in Studiengängen“ berät und unterstützt das Projektteam die Fachbereiche der Universität bei einer nachhaltigen Qualitätsverbesserung der Studiengänge. Durch den gezielten Einsatz von quantitativen und qualitativen Erhebungsinstrumenten – zum Beispiel Befragungen, Kennzahlenanalysen oder Lehrevaluationen – nebst der Aufbereitung, Verknüpfung und Interpretation der Daten sowie der Ableitung und Implementierung von konkreten Maßnahmen soll das Studienangebot nachhaltig verbessert werden.

* pm: Philipps-Universität Marburg

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