Kunst von Kindern: Museum startet Wettbewerb im Internet

Unter dem Motto „Kleine Stücke – Große Kunst“ sucht das Kunstmuseum junge Künstlerinnen und Künstler. Die besten Werke möchte das Museum prämieren und ausstellen.
Sogenannte „Kunststücke“ auf der Internetseite des Marburger Universitätsmuseums für Kunst und Kultur zeigen rätselhafte Details aus insgesamt fast 25 Kunstwerken der Museumssammlung. Die Bildausschnitte enthalten beispielsweise Teile von Gegenständen. In einem Wettbewerb können Kinder und Jugendliche diese Ausschnitte ergänzen.
Kinder, Jugendliche, Schulklassen und Gruppen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf können diese Bildausschnitte nach eigenen Ideen und Wünschen ergänzen. Auch das Gestaltungsmedium können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer frei wählen. Collage, Malerei, Zeichnungen oder digitale Fotomontage sind dabei mögliche Kunstformen.
Zu gewinnen gibt es verschiedene Sachpreise und Gutscheine. Einsendeschluss ist Dienstag (1. Dezember). Weitere Informationen zur Teilnahme und die „Kunststücke“ als Download finden Interessierte auf der Website des Kunstmuseums unter www.uni-marburg.de/de/museum/kunstmuseum/fuehrungen.
„Wir möchten Kinder und Jugendliche an die Kunst heranführen“, erläuterte Museumspädagogin Samira Idrisu. Gleichzeitig nutzt das Museum die Einschränkung wegen der Corona-Pandemie für diesen Wettbewerb als Chance. Die „Kunststücke“ präsentiert es auf seiner Internetseite und fordert die Kinder und Jugendlichen zum Besuch dieser Website auf.
Auch für Erwachsene bietet die Homepage des Kunstmuseums interessante Anregungen. Die digitale „Kunstpause“ erläutert dort jeweils ein Werk aus der Sammlung des Museums näher. Normalerweise geschieht diese Vorstellung bei einem Rundgang durch das Museum, das wegen der Pandemie jedoch bis mindestens Montag (30. November) geschlossen bleibt.
„Während des Umbaus haben wir auch den Bauzaun bespielt“, berichtete Idrisu. Darauf habe das Museum viele positive Rückmeldungen erhalten. Angesichts der derzeitigen Einschränkungen ist dem Museum ebenso wie allen Kunstschaffenden viel öffentliche Aufmerksamkeit und Solidarität zu wünschen.

* Franz-Josef Hanke

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