Leben dicht gemacht: Zwei aktuelle Projekte im Theater neben dem Turm

Auf zwei aktuelle Produktionen hat das Theater neben dem Turm am Dienstag (3. März) hingewiesen. „Can You protext my fight from the wind“ ist ein Theaterstück über Freundschaft und Krieg.
Die Theaterproduktion „Can You protect my light from the wind?“ erzählt am Freitag (13. März) und Samstag (14. März) jeweils um 20 Uhr die Geschichte einer Freundschaft zwischen Tristan Steeg und Yevheniia Vidishcheva, die über die Grenzen des Krieges hinweg nach gegenseitiger Solidarität suchen. In ihrer Recherche erkunden sie die Diskrepanz ihrer Lebenswelten und teilen bei Besuchen in ihren Heimaten Gespräche über Angst, Trauer, Schönheit und die Bedeutung von Zuhause. Als Antwort auf eine gewaltvolle Welt übersetzen sie füreinander ihre persönlichen Schmerzen und versuchen gemeinsam zu ergründen, wie man einander in Krisenzeiten schützen kann.
Diese Auseinandersetzung mit Gemeinschaft und Widerstand wird am darauffolgenden Wochenende Samstag (21. März) und Sonntag (22. März) in der Reihe „GLANZSTÜCKE“ durch die Multimedia-Installation „Thinking in Clouds“ fortgeführt. Das Projekt von ChrisTina Maria Ulrich ist die zweite HTA-Abschlussarbeit (ATW Gießen) des Jahres am TNT und setzt der rechtsextremen Radikalisierung in sozialen Medien eine kollektive Stimme entgegen. Durch einen performativen Workshop und eine interaktive Sound-Installation lädt die Produktion dazu ein, digitale Zivilcourage praktisch zu erproben und einen solidarischen Raum gegen Rechts miterleben zu wollen.
„Can You protect my Fight from the wind“ ist die Geschichte einer Freundschaft. Es ist eine Geschichte von gegenseitiger Solidarität und Fürsorge über eine Grenze hinweg, die der Krieg durch Europa zieht. Der Regisseur, Schauspieler und ehemalige Ensemblespieler des Theater Kiel Tristan Steeg und die Regisseurin und Dokumentartheaterkünstlerin Yevheniia Vidishcheva aus Kyiv haben sich auf die Suche begeben.
In ihrer künstlerischen Recherchearbeit erkunden sie die Diskrepanz ihrer Lebenswelten. Sie besuchen sich in ihren Heimaten und lernen ihre Familien kennen. ???? ?????????? ????? ????? ???? ??????, ???????????? ? ???????? ?? ???????. Sie sprechen über Trauer. Über Angst. Über Wut. Über den Krieg. Über Schönheit. ??? ?????. ??? ????. ??? ?????. ??? ?????. Über Sicherheit und Geborgenheit. Über Identität. Und wie man füreinander da sein kann. Was ein Zuhause ist. ?? ???? ???. Und was ist, wenn es angegriffen wird. Sie übersetzen füreinander und teilen ihre Geschichten und Schmerzen als Versuch einer Antwort auf eine gewaltvolle Welt der Multikrisen. ??????????? ????????? ???? ??????.
Die rechtsextreme Szene baut ihren Einfluss in den Sozialen Medien aus, indem sie ihre Radikalisierungsstrategien mit Hilfe von Algorithmen und Fake-Profilen verfolgt. Aber wie können wir eine kollektive Stimme dagegen bilden? Welche Strategien gibt es gegen rechten Hass im Internet und wie können wir einen Raum schaffen, um dagegen entschlossen und gemeinsam vorzugehen?
Mit der Multimedia-Installation „Thinking in Clouds“ wollen wir mit Formen des Widerstands experimentieren und eine kollektive Stimme gegen die extreme Rechte schaffen. In einem performativen Workshop-Teil nähern wir uns Strategien der Empathie-basierten Gegenrede. Anschließend lädt eine interaktive Installation alle Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden – gemeinsam kreieren wir durch Gegenreden, Musik und Geräusche eine Sound-Wolke gegen Rechts.
Das Stück richtet sich an alle, die neugierig sind, wie wir digitalem Hass und Online-Radikalisierung entgegenwirken können, unabhängig von Vorwissen. Wenn ihr euch für digitale Zivilcourage interessiert oder Lust habt, eine performative und klangbasierte Form des Miteinanders auszuprobieren, kommt vorbei Die Performances finden am Samstag (21. März um 19 Uhr und Sonntag (22. MNärz)um 17 Uhr im Theater neben dem Turm (TNT) an den Afföllerwiesen statt.

* pm: Polizei Marburg

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