Absenkung: Linke begrüßt Tempo 30 in der Innenstadt

Ausdrücklich begrüßt Die Linke die Ankündigung Tempo 30 auf der Marburger Hauptverkehrsachse einzuführen. Das hat deren Kreisvorsitzende Miriam Stoll am Mittwoch (5. November) erklärt.
Tempo 30 in der Innenstadt wird nicht nur von uns, sondern auch von allen Verkehrswender*innen vor Ort seit langem gefordert“, betonte Miriam Stoll. Es ist wissenschaftlich vielfach belegt, dass Unfälle deutlich geringere Folgen haben als bei Tempo 50 oder gar mehr. Hinzu kommt die deutliche Lärmminderung.
Damit diese Maßnahme aber auch tatsächlich wirksam menschengefährdende Raserei in der Innenstadt ausbremst und sich nicht nur als Vorwahlcoup zur Ablenkung von den – Schritt für Schritt bekannt werdenden – unsozialen Sparmaßnahmen entpuppt, sind ihrer Ansicht nach dringend begleitenden Maßnahmen erforderlich : Stoll forderte wirksame geschwindigkeitsmindernde Umbauten im Straßenraum,die wie im Bereich des Erwin-Piscator-Hauses (EPH) und des Hörsaalgebäudes und auch der viel frequentierten – bisher nicht gesicherten – Querung Firmaneiplatz zur UB längst nicht nur angedacht, sondern schon in der Schublade liegen und bisher vergeblich auf ihre Realisierung warten. Notwendig seien zudem wirksame regelmäßige Kontrollen und Sanktionierungen insbesondere in den Bereichen , in denen mit Vorliebe gerast wird wie rund um die Universitätsstraße sowie die Biegen- und Deutschhausstraße.

* pm: Die Linke Marburg

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