Die Linke hat ihre Wahlprogramme für Marburg und den Landkreis Marburg-Biedenkopf beschlossen. Das teilte sie am Mittwoch (1. Oktober) mit.
In einem basisdemokratischen Prozess hat Die Linke in den letzten Monaten mit einer Vielzahl von Mitgliedern undden bekannten Fraktionsmitgliedern ein Wahlprogramm für den Landkreis und ein Wahlprogramm für Marburg erstellt. Bei einem Parteitag am Samstag (27. September) hat Die Linke im Bürgerhaus Wehrda Ihre Programme für die Kommunalwahl und die nächsten Jahre ihrer Kommunalpolitik in Marburg und im Landkreis einstimmig beschlossen.
„Wir wollen ein Marburg für Alle – solidarisch, sorgend, gerecht“, erklärte die Kreisvorsitzende Miriam Stoll. „Wir setzen uns ein für eine Stadt, die sich kümmert: mit bezahlbarem Wohnen statt Luxusbauten, mit Bus- und Radverkehr, der zuverlässig und sicher ist, mit Kitas und Schulen, die allen Kindern gleiche Chancen bieten. Eine Stadt, die in Kultur und Nachbarschaften investiert, die den Leerstand nicht verfallen lässt, sondern für das Gemeinwohl nutzbar macht. Eine Stadt, die alle kommunalen Spielräume nutzt, unsere Lebensbedingungen zu verbessern und die im Auge globaler Krisen Position und Haltung beweist.“
Kreisvorsitzender Urs Köllhofer erklärte zum Programm für den Landkreis: „Die finanzielle Situation des Landkreises ist katastrophal. Kommunen in ganz Deutschland ächzen aufgrund mangelnder Finanzierung. Statt an Mobilität, Infrastruktur und Teilhabe zu sparen, setzen wir uns dafür ein, die Einnahmeseite zu erhöhen beispielsweise durch eine Gemeindewirtschafts-steuer und auf Bundesebene für eine Vermögenssteuer. Die Linke Marburg-Biedenkopf ist die einzige Partei, die sich gegen die Kürzungspolitik stellt. Wir kämpfen für den Erhalt unserer Infrastruktur und setzen uns für einen sozialen Landkreis ein. Wir sagen: Kümmern statt Kürzen!“
* pm: Die Linke Marburg-Biedenkopf