Streikhoch: AStA solidarisiert sich mit Busfahrern

Solidarisch mit den streikenden Busfahrern hat sich der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) erklärt.
„Die Forderung des Fahrpersonals, statt mit 12 ? künftig mit 13,50 ? in der Stunde entlohnt zu werden, ist angesichts der verantwortungsvollen Tätigkeit, welche die BusfahrerInnen an 365 Tagen im Jahr in Marburg und anderen Städten verrichten, mehr als berechtigt“, sagte AStA-Verkehrsreferent Cornelius Hansen am Donnerstag (12. Januar).
„Der Stadtbusverkehr in Marburg ist ein wichtiges Rückgrat der studentischen Mobilität in Marburg“, ergänzte seine Referatskollegin Alena Fischer, „dessen Ausfall zwar viele Studierende trifft; verantwortlich dafür ist aber nicht das Fahrpersonal, sondern die Tarifpolitik der Verkehrsunternehmen, die es erst nötig macht, dass die BusfahrerInnen mit Hilfe eines Streiks ihren berechtigten Forderungen Nachdruck verleihen.“ Die Busfahrer bei 20 Verkehrsunternehmen in Hessen waren am Montag (9. Januar) in einen unbefristeten Streik getreten. Ein Ende dieses Ausstands war am Freitag (13. Januar) noch nicht absehbar.
Inzwischen laufen an der Philipps-Universität Aktionen zur Mitnahme von Studienwilligen auf den Campus Lahnberge. Der AStA Marburg appelliert an die Arbeitgeberseite, den Forderungen des Fahrpersonals zu entsprechen, „damit der Stadtbusverkehr – nicht nur für die Studierenden – von hoffentlich bald besser bezahlten BusfahrerInnen wieder aufgenommen werden kann“. * pm: AStA Marburg

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