Gute gefördert: Stiftung vergab 13 Stipendien an Studierende

13 Medizinstudierende erhalten ab dem Wintersemester ein Stipendium der Von-Behring-Röntgen-Stiftung. Zu diesem Programm gehören das Stipendium für Abiturbeste und das Deutschlandstipendium.
In feierlichem Rahmen konnten die Begünstigten im Marburger Landgrafenschloss ihre Förderer kennenlernen. Außerdem hatten sie Gelegenheit, Kontakte zu neuen und ehemaligen Stipendiaten zu knüpfen.
„Das Ziel unserer Stiftung ist die Motivation junger Talente auf dem Weg in ihr späteres Berufsfeld in der Medizin“, erklärte Stiftungspräsident Friedrich Bohl. „Durch regelmäßige Stipendiatentreffen wollen wir ein Netzwerk qualifizierter Studierender und späterer Absolventen aufbauen, die der mittelhessischen Region verbunden bleiben.“
Ein Stipendium für Abiturbeste erhalten Maresa Nieländer, Jana Ronya Worsch, Sarah Schneider, Maya Heyden, Bibiane Kronemann und Helene Britzius, die seit dem Wintersemester an der Philipps-Universität in Marburg studieren sowie Fabian Schmidt, der sein Studium an der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen aufgenommen hat. Das Stipendium wird für zwei Jahre mit 500 Euro pro Semester bewilligt. Die sieben aus Hessen stammenden Stipendiaten haben ihr Abitur mit der Durchschnittsnote 1,0 bestanden.
Bei der Auswahl geeigneter Kandidaten für ein Stipendium für Abiturbeste spielten nicht nur sehr gute Noten, sondern auch besondere Erfolge und Auszeichnungen, ehrenamtliches und politisches Engagement sowie außerordentliche persönliche oder familiäre Umstände eine Rolle. Neben der erfolgreichen Teilnahme an verschiedenen hessischen Schulwettbewerben im naturwissenschaftlichen Bereich haben die Stipendiaten durch Praktika bereits während ihrer Schulzeit Einblicke in ihr späteres Berufsfeld gewonnen.
Sechs weitere Medizinstudierende kommen durch die Unterstützung der Von-Behring-Röntgen-Stiftung für ein Jahr in den Genuss eines Deutschlandstipendiums. Über eine Förderung von 300 Euro pro Monat können sich Felix Hoeren, Paula Finthammer und Lena Holzapfel aus Gießen sowie Andrijana Ivanovic, Tamer Elhusseini und Julia Muth aus Marburg freuen. Das Stipendium richtet sich an Studierende mit außerordentlichen universitären Leistungen, die sich darüber hinaus gesellschaftlich engagieren oder Hürden auf ihrem Lebensweg überwinden mussten.
Die Hälfte der Stipendiensumme wird von der Von-Behring-Röntgen-Stiftung übernommen. Die andere Hälfte übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

* pm: Von-Behring-Röntgen-Stiftung

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