Gründer unterwegs: Dorn eröffnete MAFEX Start-up-Lab

Hochschulgründerteams an der Philipps-Universität haben nun mehr Raum für ihre Projekte. Das „MAFEX Start-up-Lab“ an der Wilhelm-Röpke-Straße wurde am Dienstag (23. April) eröffnet.

Neben Räumlichkeiten erhalten Gründerteams hier durch ein umfassendes Workshop-Angebot eine inhaltliche Qualifikation sowie individuelles, bedarfsorientiertes Coaching rund um ihr Gründungsvorhaben. Der Eröffnung wohnten die Hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies bei.
Universitätskanzler Dr. Friedhelm Nonne begrüßte die Anwesenden. Er gratulierte dem Team des universitären Marburger Instituts für Innovationsforschung und Existenzgründungsförderung (MAFEX) zu diesem neuen Baustein der universitären Gründungsförderung: „Die Eröffnung des MAFEX-Start-up-Labs ist ein weiterer Schritt der Philipps-Universität hin zu einer stärker gründungsfördernden und gründungsaktiven Universität.“
Die Einrichtung des „MAFEX Start-up-Lab“ ist Teil des Projekts „Aufbau und Implementierung eines Inkubators an der Philipps-Universität Marburg“, das den Ausbau der Gründungsförderung an der Philipps-Universität und die damit verbundene Stärkung des Gründungsgeschehens in der Region Marburg-Biedenkopf als langfristiges Ziel anstrebt. Mittelfristig sollen die Qualifizierungsangebote neben wirtschaftlichen Kernkompetenzen auch fachübergreifende Komponenten beinhalten, um die inhaltliche Qualifizierung breiter aufzustellen, aber auch den interdisziplinären Austausch an der Philipps-Universität zu fördern.
Fünf bis sechs Gründungsprojekte können Räume im Inkubator in den geisteswissenschaftlichen Instituten an der Wilhelm-Röpke-Straße erhalten. „Erst kürzlich konnten erste Gründerteams ihre Arbeitsplätze beziehen und durch ihre Erfahrungen im Arbeitsalltag die bedarfsgerechte Einrichtung der Co-Working-Fläche nachschärfen“, sagte Prof. Dr. Michael Stephan. Er ist Geschäftsführender Direktor des MAFEX.
„Darüber hinaus können wir mit großer Freude berichten, dass bereits ein Unternehmen in den Räumen des MAFEX Start-up-Labs gegründet wurde“, ergänzte Prof. Dr. Paul Alpar. Auch ist Geschäftsführender Direktor des MAFEX.
„Aus der Wissenschaft und Forschung heraus entstehen an der Philipps-Universität in Marburg viele innovative Ideen“, freute sich der Oberbürgermeister. „MAFEX unterstützt Studierende seit vielen Jahren dabei, mit ihren Entwicklungen auch Existenzgründerinnen und Existenzgründer zu werden. Davon profitieren die Universitätsstadt und die gesamte Region, denn gute Ideen und starke Gründerinnen und Gründer sind wichtig für die Attraktivität des Wissen- und Wirtschaftsstandort Marburgs. Die Eröffnung des MAFEX Start-up-Labs ist nun ein weiterer wichtiger Grundstein für Hochschulgründerteams, aus ihren innovativen Ideen langfristig tragfähige Projekte zu entwickeln.“
Ermöglicht wird die Einrichtung des „MAFEX Start-up-Lab“ durch eine Förderung von mehr als 350.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die durch das Land Hessen verwaltet werden. Dorn erschien zum Termin um sich einen eigenen Eindruck von den Räumlichkeiten zu verschaffen. „Das MAFEX-Institut unterstützt seit vielen Jahren erfolgreich Gründerinnenund Gründer bei ihrem Weg von der Idee zur Selbstständigkeit“, sagte die Ministerin. „Das neue Start-up-Lab ist eine hervorragende Weitentwicklung. Zusammen mit dem Netzwerk von Hessen Ideen‘ wird es dazu beitragen, dass wichtige Impulse in die gesamte Region Marburg-Biedenkopf gegeben und die Unternehmerinnen und Unternehmer von morgen bestmöglich unterstützt werden. Besonders freue ich mich über die Regionalförderung der Europäischen Union, die wir an das Start-up-Lab weitergeben können. Sie zeigt unseren politischen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa.“

* pm: Philipps-Universität Marburg

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