Gesprüht für Hass: Fremdenfeindlicher Angriff auf Busfahrer

Mit Reizgas besprüht wurde ein Busfahrer der am Donnerstag (21. März). Daraufhin wurde er ins Universitätsklinikum gebracht.

Der 34 Jahre alte Busfahrer deutscher Staatsangehörigkeit mit Migrationshintergrund war auf der Bahnhofstraße in Richtung Innenstadt unterwegs.
Der Bus der Linie 7 war zu diesem Zeitpunkt nur spärlich mit Fahrgästen besetzt. Nach Angaben des Opfers stieg der Täter an der Haltestelle „Robert-Koch-Straße“ zu. Dann setzte er sich
direkt hinter ihn und redete, teilweise unverständlich, auf ihn ein.
An der Haltestelle „Elisabethkirche“ verließ er über die Vordertür den Bus. Kurz vor dem Verlassen sprühte der unbekannte Mann dem Busfahrer Pfefferspray ins Gesicht und schrie eine rechtsradikale Parole. Anschließend flüchtete er zu Fuß in Richtung Ketzerbach.
Der Busfahrer konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Er wurde vor Ort im Rettungswagen behandelt und anschließend in die Klinik gebracht. Die Ermittlungsbehörden prüfen, ob ein Tatzusammenhang mit einem Graffiti an der Außenwand des Parkhauses am Pilgrimstein besteht. Dort sprühten zwei Männer vor dem Geschehen im Bus eine Parole ohne politischen Bezug auf und flüchteten in Richtung „Alter Botanischer Garten“.

*PM: Polizei Marburg

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