Geübt für Gesundheit: Trainieren im Fitness-studio

Seit fünf Wochen trainiere ich in einem Fitness-Studio. Mein Körper hat sich seitdem zum guten verändert.

Ich steige die Treppen hinauf zum Studio. Mein Körper fühlt sich angespannt an. Im zweiten Stock angekommen, öffne ich die Tür. Das Studio sieht schick aus. Das erste was man sieht ist der Empfang. Er erinnert an eine Rezepzion. Die Wände sind schimmernd weiß, das licht ist warm. Ich gehe zum Empfang und halte meine Eintrittskarte in Form eines Armbands auf das „Self-Check-in“ Gerät. Es begrüßt mich mit einem netten „Willkommen, liebes Mitglied“.
Immer mehr Menschen werden in Deutschland Mitglied eines Fitness-Studios. Im Jahr 2018 waren es 11,09 Milionen Personen. 2017 waren es noch 10,6 Milionen.
Ich ziehe mich um. Hier will ich nicht näher ins Detail gehen. Mit meiner Mitgliedschaft bekomme ich alle Getränke kostenlos. Es gibt aber keine Softdrinks, sondern nur gesunde Getränke. Ich hole mir ein Grapeffruitgetränk. Dann gehe ich in das Stockwerk über uns. Mein körper fühlt sich jetzt wärmer an. So, als freue er sich auf das Training.
Bei meinem Studio kostet das Training 44 Euro im Monat, da ich noch Schüler bin. Ich habe mir vorgenommen, zwei- bis dreimal in der Woche trainieren zu gehen. In der Realität war ich bis zur fünften Woche neun mal im Fitnessstudio.
Dann gehe ich in das Stockwerk darüber. Dort wärme ich den Körper auf, indem ich die Beine trainiere.
10 Minuten bin ich auf dem Stepper. Alle zwei Minuten erhöhe ich die Schwierigkeitsstufe. Um mich herum sind andere Leute, die Trainieren. Ich habe eine schöne Aussicht auf den Stadtwald und die Sonne scheint. Ich sehe einen Jungen, der mit seiner Oma ein ferngesteuertes Segelflugzeug ausprobiert. Dabei freut er sich und hüpft herum. Das ist viel schöner als Fernsehen, was man hier auch schauen kann. Meine Beine und meine Schulter ziehen.
Beine kann man auch außerhalb des Studios trainieren. Zum Beispiel durch Joggen oder Ausdauertraining. Ausdauertraining verbessert die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems und fördert den Erhalt der Gesundheit. Dabei wird nähmlich der Herzmuskel kräftiger und besser durchblutet.
Ich gehe jetzt wieder runter und fülle nochmal meine Flasche auf. Dann wärme ich mich weiter auf. Dabei hilft mir eine Black-Rol. Das ist eine schwarze Rolle, über die ich mit meinen Beinen und meinem Rücken rolle. Dabei fühlt sich mein Körper entspannt an. Ich rolle über die Stellen, die wehtun. Nach und nach löst sich der Schmerz.
Mit einem Tennisball mache ich dann das gleiche an meiner Brust. Ich fühle mich noch entspannter als vorher. Das ist aber bei der nächsten Aufgabe schnell wieder vorbei. Die beginnt damit, dass ich ein Gerät mit 30-Kilo belade. Dann schiebe ich es auf einer Bahn 16 Meter weit und wieder zurück. Ich bin aus der Puste und nehme mir eine Pause.
Nach zwei Minuten mache ich das selbe noch ein mal. Ich stelle mich hin, nehme die Griffe in die Hand und beginne zu schieben. Dabei renne ich so schnell, wie ich kann. Auf der anderen Seite angekommen, drehe ich um und renne sofort wieder zurück. Mit dieser Übung trainiere ich meine Schultern, meine Arme und meine Beine.
Als ich das erste mal trainieren war, habe ich mich mit dieser Aufgabe übernommen. Ich habe die Übung zu oft gemacht, da ich mein Erschöpfungsgefühl nicht beachtet habe. So habe ich sie sechmal anstatt zweimal gemacht. Die Folge waren Kreislaufprobleme. Ich konnte an diesem Tag nichts mehr machen.
Bei der nächsten Übung nehme ich einen Sandsack auf meine Schultern und mache lange Schritte. Dabei gehe ich in die Hocke. Mein Rücken bleibt aber Grade. Das mache ich 72 mal. Danach bin ich total erschöpft. Deshalb mache ich 10 Minuten pause. Dann kommt die erste Übung am Gerät. An deiesem Gerät befinden sich ein Sitz und zwei Griffe oberhalb. Ich stelle das Gerät auf acht Kilogram ein. Dann ziehe ich die Griffe nach unten und wieder nach oben. Insgesamt tue ich das zwölf mal. Danach lege ich eine Pause ein. Das Ganze wiederhole ich zweimal.
Am mächsten Gerät ziehe ich Griffe auf Brusthöhe zu mir her. Das trainiert die Schultermuskeln. Dann gehe ich zum letzten Gerät. Am letzten Gerät befinden sich zwei Griffe und ein Stuhl. Die Griffe schiebe ich von links und rechts nach vorne. Damit trainiere ich meine Brustmuskelatur. Schließlich ist das Training vorbei. Mein Körper ist erschöpft und ich werde mich jetzt erstmal in der Sauna erholen. Ich fühle mich so zufrieden, dass ich nächste Woche wieder kommen will.

* Luca Mittelstaedt

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