Lebensziel Glück: Ein Welttag im Jahr ist nicht genug

Wenn ich gute Musik höre, bekomme ich eine gute Stimmung. Über meine Vorstellung von Glück schreibe ich zum Weltglückstag am Mittwoch (20. März).

Glück ist vielfältig. Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von Glück.
Glück ist ein Gefühl. Gefühle sind wie Wellen: Sie kommen und gehen. Für mich ist Glück, wenn ich aufwache und mich wohlfühle. Ich fühle mich auch glücklich, wenn ich ein gutes Gespräch habe oder trainieren gehe. Dann fühlt sich mein Körper super entspannt an und mich überkommt ein erwärmendes Gefühl. Auch während ich diesen Text schreibe fühle ich mich glücklich.
Glück kann man nur erreichen, in dem man es nicht zu erzwingen versucht. Wenn man das versucht, wird man meist unglücklicher als man vorher war. Wenn das Glückshormon da ist, dann sollte man es wertschätzen und genießen. Aber nicht daran festhalten oder alle anderen Gefühle ausblenden.
Man sollte sich fragen, ob das Glück echt ist. Es gibt nähmlich Glücksgefühle, die nur Täuschung sind. Eines davon ist Sucht. Hinter der Sucht verbirgt sich ein Wunsch nach etwas. Es ist leichter, süchtig zu werden, als das gesuchte zu finden und damit umzugehen. Deshalb heißt die Sucht auch Sucht. Weil man nach etwas sucht.
Wenn man das echte Glück fühlt, sollte man es auch weitergeben. Das führt zu mehr Glück. Wenn ich gute Musik höre, bekomme ich eine gute Stimmung. Das liegt an den Erinnerungen, die ich mit dem Lied verbinde. Aber auch an der schönen Melodie. Während ich diesen Text schreibe höre ich eine Happy-Stimmungs-Playlist von Spotify.
Spannend ist auch der Zusammenhang von Freunden und Glück. Wenn ich manche Menschen sehe, fühle ich mich sofort glücklich.
Es sollte mehrere Glückstage geben. Dann könnten sich die Leute öfter daran erinnern, was sie glücklich macht. Der zweite Schritt wäre etwas zu tun, dass glücklich macht. Nicht nur am Weltglückstag sollten wir uns daran erinnern. Auch im Alltag sollten wir uns an Kleinigkeiten erfreuen, denn das Leben besteht zum größten Teil aus ihnen. Glück ist auch, im gemütlichen Marburg zu wohnen. Der letzte Krieg, den wir hier hatten ist schon 75 Jahre her.
Glück ist eines der schönsten Gefühle, dass man je haben kann. Es gibt ein lyrisches Sprichwort von KIZ, das geht so: „Wer den Cent nicht ehrt, ist den Benz nicht wert“. Ich würde es umdichten in „Wer das Glück nicht ehrt, hat den Spaß nicht verdient“.

* Luca Mittelstaedt

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