Aktionsankündigung: Jana Trommer setzt sich auf die Gutenbergstraße

Ihre nächste öffentliche Aktions-Ankündigung hat die Psychologin Jana Trommer am Montag (9. Februar) verschickt. Stattfinden soll sie am Freitag (13. Februar).
Von 16.30 bis 16.45 Uhr werde sie auf der Gutenbergstraße beim Fußgängerübergang an der Ecke zur Universitätsstraße eine „Kunstaktion“ durchführen. Damit wolle sie die Störungen durch die Klimakrise symbolisieren und auf die Gefahren durch fehlenden Klimaschutz hinweisen. Zugleich fordert Jana Trommer von der Regie­rung, ernsthafte Schutzmaßnahmen durch Klimaschutz zu ergreifen.
„Ich werde dann die Straße über eine grüne Fußgängerampel betreten und die Fahrbahn nicht wieder verlassen“, kündigte Trommer an. Wenn die AutosGrün erhalten, werde sie nicht weiter gehen. Zum Ausdruck ihrer Gewaltfreiheit werde sie sich hinsetzen und die Hände heben.
„Ich werde mich nicht festkleben oder auf andere Weise schwer machen oder mit Gegenständen verbinden“, erklärte sie. „Vielleicht lege ich mich hin, wenn alle Autos stehen. Vielleicht singe ich etwas. Ich werde vor 16.45 Uhr nicht freiwillig aufstehen und gehen. Wenn ich davor von der Straße getragen oder gezogen werde, werde ich versuchen, dorthin zurückzukehren.“
Die „Kunstaktion“ am Freitag (13. Februar) steht in einer langen Reihe solcher Aktionen für Klimaschutz. Zuletzt hatte Trommer eine solche Aktion für Freitag (6. Februar) am Krummbogen angekündigt. Seit dem 26. September 2025 setzt sich Trommer zum Ausdrucks ihres Protests gegen mangelnden Klimaschutz in der Regel jede Woche auf eine andere Straße in der Marburger Innenstadt.

* pm: Jana Trommer, Marburg

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