Der „Straßeneinsatzchor für Klimagerechtigkeit“ (SEK) wird am Samstag (21. Februar) um 14 Uhr in Marburg gegründet. Das hat die Psychologin Jana Trommer am Montag (2. Februar) angekündigt.
Außerdem möchte Jana Trommer am Freitag (6. Februar) von 16.30 bis 16.45 Uhr am Krummbogen beim Fußgängerübergang Bahnhofstraße wieder eine Kunstaktion durchführen, mit der sie die Störungen durch die Klimakrise symbolisiert und auf die Gefahren durch fehlenden Klimaschutz hinweist. Von der Regierung fordert sie, ernsthafte Schutzmaßnahmen durch Klimaschutz zu ergreifen.
„Ich werde dann die Straße über eine grüne Fußgängerampel betreten und die Fahrbahn nicht wieder verlassen“, schrieb sie in ihrer aktuellen Aktionsankündigung. “
Wenn die Autofahrer*innen Grün erhalten, werde ich nicht weiter gehen. Ich werde mich zum Ausdruck meiner Gewaltfreiheit hinsetzen und die Hände heben. Ich werde mich nicht festkleben oder auf andere Weise schwer machen oder mit Gegenständen verbinden. Vielleicht lege ich mich hin, wenn alle Autos stehen. Vielleicht singe ich etwas.“
Vor 16.45 Uhr will Trommer nicht freiwillig aufstehen und gehen. „Wenn ich davor von der Straße getragen oder gezogen werde, werde ich versuchen, dorthin zurückzukehren“, erklärte sie. „Ich werde mich in jedem Moment strikt gewaltfrei verhalten, verbal und nonverbal. Für Notfälle und Rettungseinsätze werde ich jederzeit Platz machen.“
* pm: Jana Trommer, Marburg