Topthema Klima: Diesmal setzt sich Jana Trommer auf die Frankfurter Straße

Eine weitere „Kunstaktion“ für Klimaschutz hat Jana Trommer am Sonntag (25. Januar) angekündigt. Sie soll am Freitag (30. Januar) auf der Frankfurter Straße stattfinden.
Von 16.30 bis 16.45 Uhr will Jana Trommer auf dem Fußgängerüberweg an der Einmündung der Haspelstraße eine „Kunstaktion“ durchführen, mit der sie die Störungen durch die Klimakrise symbolisiert und auf die Gefahren durch fehlenden Klimaschutz hinweist. Zugleich fordert sie damit von der Regie­rung, ernsthafte Schutzmaßnahmen durch Klimaschutz zu ergreifen. Sie werde dann die Straße über eine grüne Fußgängerampel betreten und die Fahrbahn nicht wieder verlassen.
Wenn die Autos „Grün“ erhalten, werde sie nicht weiter gehen. „Ich werde mich zum Ausdruck meiner Gewaltfreiheit hinsetzen und die Hände heben“, kündigte Trommer an. „Ich werde mich nicht festkleben oder auf andere Weise schwer machen oder mit Gegenständen verbinden. Vielleicht lege ich mich hin, wenn alle Autos stehen. Vielleicht singe ich etwas.“
Vor 16.45 Uhr möchte die Kinderpsychologin nicht freiwillig aufstehen und gehen. „Wenn ich davor von der Straße getragen oder gezogen werde, werde ich versuchen, dorthin zurückzukehren. Ich werde mich in jedem Moment strikt gewaltfrei verhalten.“
Für Notfälle und Rettungseinsätze will Trommer jederzeit Platz machen. „Ich handle für meine Kinder und für andere Kinder, für Menschen in anderen Weltregionen und für noch gar nicht geborene Lebewesen, für Pflanzen und Tiere“, erklärte Trommer. „Wenn der Staat meinen Protest bestraft statt Menschen vor der Klimakrise zu schützen, sind Straf- oder Buß­geld­verfahren Teil meines Protests.“
Von der Bundesregierung fordert Trommer, zügig Maßnahmen für sozial gerechten Klimaschutz einzuleiten. Ich appelliere an die wartenden Autofahrer*innen, die Wartezeit zu nutzen, um sich ebenfalls an die Bundesregierung zu wenden.“ Derartige „Kunstaktionen“ für Klimaschutz hat die Marburgerin bereits seit dem 26. September 2025 regelmäßig durchgeführt.

* pm: Jana Trommer, Marburg

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