Die Philipps-Universität sieht sich selber als „Schrittmacherin bei Future Skills in Studium und Lehre“. Prof. Dr. Kati Hannken-Illjes und Dr. Sebastian Dippelhofer wirkten am neuen Future-Skills-Framework 2030 des Stifterverbands mit.
Die Philipps-Universität Marburg hat an der Entwicklung des neuen „Future-Skills-Framework 2030“ des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft mitgewirkt. Beteiligt waren, als Co-Leiterin der Taskforce die frühere Uni-Vizepräsidentin Prof. Dr. Kati Hannken-Illjes und Dr. Sebastian Dippelhofer. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Projekts „MarSkills“. Das bundesweit ausgerichtete Framework bündelt 30 zentrale Zukunftskompetenzen, die Studierende in den kommenden fünf Jahren für Studium, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe benötigen. Es ist das Ergebnis eines rund einjährigen Arbeitsprozesses, an dem 50 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik beteiligt waren.
Ausgangspunkt des Frameworks sind zentrale Megatrends wie Künstliche Intelligenz, Klimawandel, Digitalisierung, demokratische Kultur und Desinformation. Daraus leitet der Stifterverband fünf Kompetenzbereiche ab –
von grundlegenden Zukunftskompetenzen wie kritischem Denken und Kommunikationsfähigkeit über transformative und gemeinschaftsorientierte Kompetenzen bis hin zu digitalen und technologischen Fähigkeiten wie AI Literacy, Data Literacy, KI-Expertise und Cybersicherheit. Ziel ist dabei, Hochschulen und weiteren Bildungsakteuren eine fundierte Orientierung für die strategische Weiterentwicklung von Studium und Lehre zu geben.
„Studierende müssen heute auf Herausforderungen vorbereitet werden, deren konkrete Ausprägung wir noch gar nicht kennen“, betonte Hannken-Illjes. „Entscheidend ist, dass sie lernen, mit Unsicherheit produktiv umzugehen, ihr Wissen kritisch zu reflektieren und verantwortungsvoll einzusetzen – wissenschaftlich wie gesellschaftlich.“
Die Philipps-Universität sei hier gut aufgestellt: Viele der im Framework beschriebenen Future Skills würden bereits in der Lehre vermittelt. Das geschehe insbesondere im interdisziplinären Studienbereich „MarSkills“, der Raum für innovative Lehrformate und neue Bildungsansätze bietet.
* pm: Philipps-Universität Marburg