In Stellungnahme: Netzwerk solidarisiert sich mit Omas gegen Rechts

Auch das Marburger Netzwerk für Demokratie und gegen Rechtsextremismus hat Stellung bezogen zu den Angriffen auf die „Omas gegen Rechts“. Sie waren auf sogenannten „Sozialen Medien“ übel edroht worden.
„Als Marburger Netzwerk für Demokratie und gegen Rechtsextremismus verurteilen wir die massiven verbalen Angriffe auf die Omas gegen Rechts aufs Schärfste“, schrieb der Sprecherrat des Netzwerks am Dienstag (6. Mai). Die Welle an Hass und Gewaltfantasien, die nach dem Anstreichen von Parkbänken in Regenbogenfarben über sie hereinbrach, sei erschütternd – und ein alarmierendes Zeichen für die fortschreitende Verrohung des öffentlichen Diskurses. Zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte verdiene Respekt und Schutz gerade in einer Zeit, in der rechte Hetze zunehmend enthemmt auftritt.
Die Anfeindungen gegen die Omas gegen Rechts sind dabei kein Marburger Einzelfall, sondern Teil einer breiteren gesellschaftlichen Entwicklung, in der rechte Akteure gezielt Stimmung gegen Menschen machen, die Haltung zeigen. „Wir solidarisieren uns mit allen Engagierten für Demokratie und gegen Rechtsextremismus und fordern alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, Haltung zu zeigen“, heißt es in der Stellungnahme weiter. „Wir danken den Omas gegen Rechts für ihr mutiges und kontinuierliches Engagement und versichern ihnen unsere uneingeschränkte Solidarität.“
Abschließend heißt es: „Als Netzwerk stehen wir gemeinsam ein gegen rechten Hass, gegen Antifeminismus und gegen entsprechende Einschüchterungsversuche. Marburg bleibt ein Ort, an dem Menschen sich ohne Angst für Demokratie und Vielfalt einsetzen können.“

* pm: Marburger Netzwerk für Demokratie und gegen Rechtsextremismus

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