Alter 60: Wölk ruft zu Kandidatur für Seniorenbeirat auf

Marburgerinnen und Marburger ab 60 Jahre können sich in den Seniorenbeirat wählen lassen. Im Februar 2021 findet Delegierten-Wahl statt.
Welche Anliegen haben ältere Menschen in Marburg? Welche Angebote bestehen für Ratsuchende oder sind auszubauen? Das städtische Organ „Seniorenbeirat“ stellt die Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren von Marburg dar#, um Fragen, Belange und Perspektiven von älteren Menschen sichtbar zu machen.
Im Februar 2021 findet die Wahl der neuen Delegierten statt. Neu ist, dass alle über 60-jährigen Marburger*innen die Möglichkeit haben, sich als Mitglied in den städtischen Seniorenbeirat wählen zu lassen – unabhängig von einer Vereins- oder Verbandsmitgliedschaft.
„Wir brauchen freiwillige Mitstreiter*innen, die bereit sind, sich gemeinsam mit uns für die Belange älterer Mitmenschen einzusetzen“, betonte Vorsitzender Joachim Wölk vom Seniorenbeirat. Im Februar 2021 lassen sich Delegierte zur Wahl in den Seniorenbeirat aufstellen. Die neue Legislaturperiode dauert von 2021 bis 2026.
Interessierte Marburgerinnen und Marburger seien „herzlich eingeladen, an der Gestaltung ihrer seniorenfreundlichen Stadt mitzuwirken“. Derzeit arbeiten im Seniorenbeirat der Universitätsstadt Marburgs 16 entsandte Mitglieder aus unterschiedlichen Seniorenvereinigungen gemeinsam mit gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik und der Marburger Wohlfahrtsverbände eng zusammen. Aus der Stadtverwaltung stehen dem Gremium eine Person aus dem ehrenamtlichen Magistrat sowie eine Person der Geschäftsführung zur Seite.
„Durch diese gemeinsame Arbeit stellen wir unsere fachlichen und persönlichen Erfahrungen in den Dienst älterer Bürger*innen“, erläuterte Wölk. „Wir sind Vermittler*innen zwischen der Stadtverwaltung und den älteren Menschen in Marburg. Als Interessenvertretung leiten wir ihre Sorgen und Anregungen an die zuständigen Stellen der Stadt weiter.“
Die Beiratsmitglieder treffen sich fünfmal im Jahr, um die Anliegen der Senior*innen zu beraten und gemeinsam Lösungen zu finden. Damit in Corona-Zeiten auch ältere Menschen ohne Zugang zum Internet am Wahlprozess teilhaben können, möchte der Seniorenbeirat Interessierten einen Wahlfahrplan an die Hand geben. Eine amtliche Bekanntmachung in der lokalen Presse bildet dazu den Auftakt.
Neu in dieser Wahlperiode ist, dass sich auch ältere Marburger*innen, die nicht in einer Organisation, einem Verein oder einem Verband eingebunden sind, in einer gesonderten Wahlversammlung zu Delegierten bestimmen lassen können. Einzige Voraussetzung ist auch für „Nichtorganisierte“, dass sie das 60. Lebensjahr vollendet und ihren ersten Wohnsitz in der Stadt Marburg haben.
Eine gesonderte Wahlversammlung ist für Montag (1. Februar) geplant. Menschen, die dann gewählt werden, nehmen ebenfalls an der Delegiertenversammlung am Montag (22. Februar) teil.
Die Entsendung von Delegierten erfolgt – wie gehabt – durch eine interne Wahl von je zwei delegierten Personen aus den Vereinen, Verbänden und Organisationen. Wer Mitglied einer Organisation ist, die nicht genannt ist, kann sich melden und innerhalb einer Frist von drei Wochen die Aufnahme in die Delegiertenversammlung beantragen. Interessierte können Ihren Antrag und auch Fragen zur Wahl per E-Mail an altenhilfe@marburg-stadt.de oder telefonisch unter der Rufnummer 06421/201-1521 richten.

* pm: Stadt Marburg

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