Coronavirus aus China: Marburg mischt mal wieder mit

Stammt der neue Coronavirus aus einem Labor für Biowaffen in Wuhan Die drastischen Maßnahmen der chinesischen Regierung lassen diese Vermutung durchaus plausibel erscheinen.
Mehr als 1.300 Menschen sind in China nach offiziellen Angaben bereits an der Infektion durch den neuartigen Virus erkrankt. 41 Tote meldet die chinesische Regierung. Die Abriegelung von Millionenstädten und die Schließung der wichtigsten touristischen Einrichtungen deuten auf eine große Besorgnis der zuständigen Behörden hin.
Rasant breitet sich die neue Krankheit aus. Nicht nur Chinas Nachbarländer melden inzwischen ebenfalls Krankheitsfälle, sondern auch Australien einen und Frankreich drei Ansteckungsfälle. Dennoch wollte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch keine internationale Gesundheitskrise ausrufen.
Sollte der neue Coronavirus wirklich ein Laborprodukt sein, dann wäre das eine weitere unverantwortliche Aktivität skrupelloser Forscher. Doch geklonte Babys hat ein chinesischer Forscher ja schon öffentlichkeitswirksam in die Welt gesetzt. Ist „der achte Tag der Schöpfung“ bereits vorbei?
Gentechnik dient längst zur Herstellung von Medikamenten und zur Diagnostik bei Erkrankungen. Bei der Herstellung von Lebensmitteln konnten sie sich in Deutschland bisher glücklicherweise nicht durchsetzen. Doch vieles läuft bei der Genforschung im Geheimen ab.
B-Waffen sind mit das Perfideste, was Militärs an Methoden zur Kriegsführung bislang erdacht haben. Ihr Ziel ist meist nicht vorrangig der Tod vieler Menschen, sondern ihre Ausschaltung als mögliche Kombattanten. Eine schwere Virusinfektion macht Tausende kampfunfähig und verhindert ihr Eingreifen als Soldat ebenso wie zum Schutz der Bevölkerung.
Bislang sind nach den offiziellen Angaben nur Menschen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem an der neuen Krankheit gestorben. Zivilisten und vor Allem Alte und Kranke sind meist die ersten Todesopfer solcher Waffen. Langfristige Folgen für die Gesundheit der Infizierten sind aber auch nicht auszuschließen.
Hergestellt werden solche B-Waffen meist im Genlabor. Dort werden krank machende Eigenschaften eines Virus mit besonders ansteckenden Übertragunswegen wie „Tröpfcheninfektion“ zusammengebastelt.
Militärs weltweit waren und sind an solchen „Waffen“ interessiert. Sie sind für ihre Strategien ebenso bedeutend wie ferngesteuerte Waffen, die über unbewohnbaren Gebieten abgeschossen werden können. Im Extremfall könnten Drohnen solche Biologischen Kampfstoffe in ein Gebiet bringen ohne Gefahr für Soldaten des Angriffslands.
Nicht zuletzt wegen des Marburgvirus habe ich mich ab 1984 gegen die Anwendung der Gentechnik engagiert. Der 1967 erstmals in Marburg aufgetretene Virus wurde bald nach seiner Entdeckung als B-Waffe von Militärs in Einrichtungen wie dem USAMRID in Fort Deetrich auf seine Eignung in Kriegsszenarien untersucht. Immerhin verliefen ein Viertel aller Erkrankungen an der rätselhaften „Marburger Krankheit“ damals tödlich.
Ähnliches gilt auch für Ebola. Auch dieser Virus wird als B-Waffe von Militärs in geheimen Laboratorien aufbewahrt.
Der neue Coronavirus könnte auch solch eine B-Waffe sein. Andere vermuten, dass ein Erreger auf einem Fischmarkt mutiert ist, der zuvor nicht für Menschen pathogen war, sondern nur für Schlangen.
Alle drei Krankheitserreger werden im Hochsicherheitslabor der Philipps-Universität auf den Lahnbergen erforscht. Prof. Dr. Stefan Becker ist an der Entwicklung von Nachweismethoden ebenso beteiligt wie an der von IMpfstoffen. Dabei steht er im Austausch mit seinen Kollegen an Forschungseinrichtungen weltweit, die teilweise auch zu militärischen Zwecken genutzt werden.
Egal, ob der neue Coronavirus von Menschen gentechnisch hergestellt wurde oder eine Zufallsmutation der Natur ist, zeigt die neue Krankheit sehr deutlich die Gefährdung der Menschheit durch Viren. Der Größenwahn vieler Zeitgenossen, als „Krone der Schöpfung“ müssten sie die Natur nicht fürchten, wird durch Klimawandel, Insektensterben und neue Epidemien auf dramatische Weise widerlegt. Demut statt Größenwahn sind leider aber noch nicht zum Leitbild von Politik, Gesellschaft und Wissenschaft geworden.

* Franz-Josef Hanke

Kommentare sind abgeschaltet.