Zwei Weinachtsmärkte: Auf dem Marktplatz und rund um die Elisabethkirche

„In Marburg gibt es zwei Weihnachtsmärkte.“ Mit diesem Versprechen haben wir einen Bekannten aus Mittelhessen nach Marburg gelockt.
Gemeinsam wollen wir den Glühwein auf beiden Weihnachtsmärkten testen. Zunächst gehen wir dazu am Samstag (14. Dezember) zum Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus.
Am Glühweinstand auf dem Obermarkt lassen wir uns einen roten Glühwein einschenken. Das Heißgetränk genießen wir an einem Stehtisch oberhalb des Marktbrunnens.
Direkt neben uns spielt die „Blechmusik Jossa“ Weihnachtslieder. Die Dirigentin ist sehr musikalisch. Gekonnt spielt sie ihre Parts auf der Trompete.
Die übrigen Instrumente werden meist von Kindern gespielt. Nicht alle überzeugen durch musikalisches Können; aber alle gewinnen die Herzen der Zuhörenden durch ihre Spielfreude.
Ein Mini-Riesenrad vor dem Rathaus lädt Kinder zum Mitfahren ein. Es duftet nach gebrannten Mandeln, Bratwurst, Reibekuchen und Waffeln.
Quer über den Weihnachtsmarkt gehen wir zum Rathaus hinab. Dort besichtigen wir die alljährliche Krippenausstellung. Weihnachtskrippen aus aller Welt sind dort bis Sonntag (22. Dezember) zu sehen.
Neben Krippen aus Marburg und dem Hinterland interessieren uns auch die liebbevoll gefertigten Weihnachtsaufbauten aus Thpüringen, Tirol, Uganda und Äthiopien.
Die nächste Etappe ist dann der Weihnachtsmarkt rund um die Elisabethkirche. Hier treffen wir noch eine weitere Bekannte, die zu Besuch in Marburg ist. Gemeinsam testen wir auch hier den Glühwein.
Alle sind sich einig, dass der Glühwein hier besser ist als am Markt. Auch hier finden wir fast nur Fressalienstände. Auf der Nordseite der Kirche gibt es ein paar Buden mit Kunsthandwerk, das meist aber völlig überteuert angeboten wird.
Die Stadt ist voll von Menschen. Auch die beiden Weihnachtsmärkte sind voll. Manch einer an den Glühweinständen ist ebenfalls voll.

* Franz-Josef Hanke

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