Sparvorschläge angegeben: Spies meldet Einigung mit Sozialträgern

Über eine erfolgreiche Einigung mit Trägern sozialer Hilfen für das betreffende Sozialbudget im Haushalt 2017 freut sich Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Angesichts eines strukturellen Defizits muss die Stadt marburg sparen.
Verbunden mit der Einigung zwischen Stadt und Sozialträgern ist auch eine Absprache über die gemeinsame Weiterentwicklung 2018. Entsprechend positive Rückmeldungen liegen vor, erklärte Spies am Freitag (3. März).
„Gerade weil ich weiß, wie schwierig dieser Weg ist, bin ich den Trägern und Initiativen sehr dankbar, dass jetzt Einvernehmen besteht, den Weg zusammen zu gehen“, sagte der Oberbürgermeister. Spies hatte den großen Trägern sozialer Hilfen bei einem Treffen in der vergangenen Woche einen Kompromissvorschlag unterbreitet, der für dieses Jahr im Vergleich zum Haushaltsentwurf rund 100.000 Euro mehr für soziale Hilfen in Marburg vorsieht.
Über die aktuelle Situation hinaus soll im Mai ein gemeinsamer Prozess der kooperativen Sozialplanung beginnen. Auch dazu liegt die Zustimmung der Träger vor. Ziel ist es, in diesem Rahmen gemeinsam zu erarbeiten, wie sich der Bedarf sozialer Angebote entwickelt, welche Ziele für die soziale Infrastruktur in Marburg auf welchen Wegen erreicht werden sollen und wie darüber Vereinbarungen getroffen und Ergebnisse verifiziert werden können.
Mit dem Vorschlag des Oberbürgermeisters werden jetzt alle Verträge für die Gemeinwesenprojekte erfüllt sowie die ehrenamtlich unterstützten Bildungspatenschaften und die Frühförderung gesichert. Verknüpft ist damit, sich gemeinsam und frühzeitig in den Prozess der Weiterentwicklung zu begeben und entsprechende Vorschläge für den Haushalt 2018 zu erarbeiten.

* Stadt Marburg

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