6.000 Euro ausgeschüttet: Stiftung Heilige Elisabeth fördert Sozialprojekte

Die „Stiftung Heilige Elisabeth“ stellt in diesem Jahr 6.000 Euro für soziale Zwecke zur Verfügung. Das beschloss der Stiftungsvorstand in der jüngsten Sitzung.
Geleitet wurde die Sitzung von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Mit dem Geld werden Dolmetscherdienste, Beihilfen für Mütter mit geringem Einkommen und Jugendarbeit am Richtsberg unterstützt. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Geld aus der Stiftung wieder einige wichtige Projekte unterstützen können und damit Menschen direkt helfen, die finanzielle und soziale Hilfe benötigen ganz im Sinne der Heiligen Elisabeth“, sagte das Stadtoberhaupt.
Das Diakonische Werk Marburg-Biedenkopf erhält in diesem Jahr 3.500 Euro zur Finanzierung von Dolmetscherdiensten, die nicht nur in der Flüchtlingshilfe, sondern auch in der Schwangerenberatung sowie in der Sucht- und Drogenberatung dringend erforderlich sind. 1.500 Euro dienen der Unterstützung für Mütter mit geringem Einkommen. Das Richtsberg-Mobil erhält für die Jugendarbeit in dem Marburger Stadtteil 1.000 Euro.
Spies bedauerte, dass aufgrund des niedrigen Zinsniveaus über die Stiftung nicht mehr Geld zur Verfügung gestellt werden könne. In früheren Jahren konnte die Stiftung, die von der Universitätsstadt Marburg und der Evangelischen Kirche getragen wird, bis zu 20.000 Euro für soziale Zwecke verteilen.
Ziel der im Jahr 2004 gegründeten Stiftung ist langfristig die Schaffung eines Pilger- und Begegnungszentrums an der Elisabethkirche. Vorerst können die Erlöse aus dem Stiftungsvermögen satzungsgemäß auch zur Unterstützung kirchlicher, kultureller und sozialer Aktivitäten verteilt werden.

* pm: Stadt Marburg

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