Der Solidartisch „Kaffee&Kelle“ lädt zum gemeinsamen Essen und Begegnen im Erwin-Piscator-Haus ein. Bei Bei Suppe und Kuchen können Menschen dort zusammensitzen, einen Kaffee genießen und miteinander ins Gespräch kommen.
Mit „Kaffee&Kelle“ entsteht ab Dienstag (25. August) im Erwin-Piscator-Haus (EPH) ein besonderer Ort der Begegnung für die Marburger Stadtgesellschaft. Nachdem Ende Juni das „Bottega“ die Räumlichkeiten im EPH an der Biegenstraße verlassen hat, sollen die frei gewordenen Räume nun übergangsweise für ein solidarisches Begegnungscafé genutzt werden. Bis voraussichtlich zum 16. Oktober 2026 sind Menschen aller Altersgruppen, sozialen Hintergründe und Nationalitäten eingeladen, gemeinsam zu essen, neue Kontakte zu knüpfen und Gemeinschaft zu erleben.
Geöffnet ist „Kaffee&Kelle“ von Montag bis Freitag jeweils von 12 bis 15 Uhr. Angeboten werden selbst gekochte Suppen sowie Kuchen auf Spendenbasis. Die Suppen werden unter anderem aus überschüssigen Lebensmitteln der Tafel Marburg zubereitet. Der gesamte Cafébetrieb wird von mehr als 60 Ehrenamtlichen getragen, die Gäste willkommen heißen, Speisen ausgeben und bei der Zubereitung unterstützen.
Das Besondere dabei ist, dass das Essen kostenlos und ausdrücklich als Einladung an alle gedacht ist. Ob Schülerinnen und Schüler, Studierende, Berufstätige, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit kleinem oder großem Geldbeutel, spontane Passanten oder gezielte Besucherinnen und Besucher –
bei „Kaffee&Kelle“ sind alle herzlich willkommen. Initiiert wurde das Projekt vom Kirchenkreis Marburg. Mit Unterstützung der Universitätsstadt Marburg wird es nun von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure getragen.
„Jetzt schon sind wir begeistert, wie viele zivilgesellschaftliche Akteure uns unterstützen und wie viele Freiwillige sich für das Projekt gemeldet haben“, erklärte Dekan Dr. Burkhard Freiherr von Dörnberg vom Kirchenkreis Marburg. „Kaffee&Kelle“ versteht sich als ein Ort der Begegnung. „In einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt vielerorts unter Druck steht, soll hier Raum für Austausch, gegenseitige Wertschätzung und gemeinsames Erleben entstehen“, erläuterte Filipp Bezold von Solidarburg Nachbarschaftshilfe Marburg.
Der Raum ist offen für Ideen der Gäste. Darüber hinaus sind weitere Angebote wie Musik, Spiele, Bastelaktionen oder andere kreative Formate geplant Mit dem neuen Solidartisch möchte das Bündnis ein Zeichen für gelebte Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Marburg setzen und lädt alle ein, Teil dieser Gemeinschaft zu werden. Eine offizielle Eröffnungsfeier mit allen Bündnispartnern ist am Donnerstag (27. August) ab 12 Uhr geplant.
* pm: Evangelischer Kirchenkreis Marburg