Marburg-Vernetzung: Marburger Wirtschaftsfrühstück im Herbst 2026

Energieeffizienz, Kundengewinnung, Inklusion strukturierte Disruption sind Thema beim „Marburger Wirtschaftsfrühstück“. Vier Termine stehen im zweiten Halbjahr 2026 auf dem Programm.
Auch im zweiten Halbjahr 2026 lädt die Stadt Marburg wieder zum „Marburger Wirtschaftsfrühstück“ ein – und dazu, sich in in lockerer Atmosphäre über unternehmensrelevante Themen auszutauschen. Vier Termine mit praxisnahen Impulsen warten auf alle interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer. Am Donnerstag (3. September) geht es von 8.15 bis 9:45 Uhr um Energieeffizienz.
Energieberater Robert Weicht von der Hessen Trade & Invest GmbH spricht in der Jugendherberge Marburg an der Jahnstraße über „Krisenzeiten als Chance“. Steigende Energiekosten, eine unsichere politische Weltlage, neue gesetzliche Anforderungen und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit stellen Unternehmen vor große Herausforderungen – bieten zugleich aber auch enorme Potentiale. Weicht gibt einen Blick auf praxisnahe Lösungen und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz.
Wer rund um das Wirtschaftsfrühstück gleich in die Praxis des Unternehmens einsteigen möchte, kann den Referenten im Vorfeld kontaktieren ein kostenfreies und unverbindliches Energiegespräch vereinbaren für Montag (2. September) zwischen 9 und 11.30 Uhr sowie zwischen 12 und 15.30 Uhr und am Donnerstag (3. September) zwischen 12 und 15.30 Uhr. In dem Gespräch kann die individuelle Energiesituation im Unternehmen besprochen sowie direkt Möglichkeiten für Energie- und Energiekosteneinsparungen erarbeitet werden. Eine gesonderte Vorbereitung ist nicht nötig. Ein guter Überblick reicht aus.
Offene Fragen können im Nachgang geklärt werden. Für den anschließenden Rundgang sollte Zugang zu allen wichtigen Energieverbrauchern wue Heizung, Lüftung, Server, Produktion, Druckluft und anderem bestehen. Eine Terminvereinbarung ist möglich unter 0611/95017-8698 oder robert.weicht@htai.de.
„Den Kunden in den Mittelpunkt stellen – Handel ist mehr als das Aushändigen der Ware“ lautet der Titel des Wirtschaftsfrühstücks am Donnerstag (1. Oktober). Geschäftsführer Thomas Hilberg vom Marburger Gartencenter spricht über den Kunden im Mittelpunkt. Das Wirtschaftsfrühstück findet von 8.15 bis 9:45 Uhr im Marburger Gartencenter an der Stephan-Niderehe-Straße statt.
Das Gartencenter Marburg hat in den letzten Jahren viel getan, um den Einkauf zu bereichern. Alles dreht sich für den Geschäftsführer um die Fragen: Was nützt meinen Kund*innen? Wie schaffe ich einen Mehrwert für sie? Womit kann ich sie positiv überraschen? Welche Services kann ich anbieten, die sich vom Wettbewerb abheben?
Wie kann ich die digitale in die stationäre Welt übertragen? Und: Welche Unternehmenskultur ist dazu passend und wie wird diese gebildet? Hilberg gibt Einblicke in eine digitale und analoge Einkaufswelt, die sich ständig weiterentwickelt.
Das Wirtschaftsfrühstück am Donnerstag (5. November) findet von 8.15 bis 9:45 Uhr im Sanitätshaus Kaphingst Am Kaufmarkt 2 in Wehrda statt. Geschäftsführer Boris Pichler von von der Kaphingst GmbH berichtet, dass man aus Niederlagen lernt und im Erfolg die größten Fehler macht. Umso wichtiger sei es, dass das eigene Geschäftsmodell auf allen Ebenen durchleuchtet und bestehende Prozesse und Abläufe hinterfragt würden. Aber nicht nur ein effizientes Kostenmanagement ist gefragt, sondern auch das Identifizieren von Vertriebspotenzialen. Wie strukturiert man eine solche Analyse und wie setzt man Maßnahmen nachhaltig um?
Am Donnerstag (3. Dezember) dreht sich alles um „Fachkräftegewinnung neu denken – Inklusion im Betrieb“. Dann findet das „Marburger Wirtschaftsfrühstück“ von 8.15 bis 9:45 Uhr bei der Nolta GmbH in Cölbe statt. Heiko Schäfer von der Nolta GmbH und Kilian Ehrlich von der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA) sprechen über Fachkräftegewinnung.
Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu sichern stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Menschen mit Behinderung werden dabei noch zu selten mitgedacht – obwohl hier großes Potenzial liegt. Die Nolta GmbH und die Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA) geben anhand konkreter Praxisbeispiele Einblicke in gelungene Inklusion im Arbeitsleben, Unterstützungsangebote für Unternehmen und den Mehrwert inklusiver Beschäftigung.

* pm: Stadt Marburg

Kommentare sind abgeschaltet.