Das „Marburger Stadtgespräch“ widmet sich am Dienstag (16. Juni) den notwendigen Lehren aus der deutschen Geschichte. Prof. Thomas Weber spricht über „Lektionen aus dem Untergang“.
„Wenn das Gestern anklopft: Lektionen aus dem Untergang“ lautet der Titel eines Vortrags von Prof. Thomas Weber im Rahmen des „Marburger Stadtgesprächs“. Los geht es am Dienstag (16. Juni) um 19 Uhr im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ) Marburg am Software-Center. Weber ist Professor für Geschichte und internationale Politik an der University of Aberdeen und „Visiting Fellow“ der Hoover Institution an der Stanford University. Inhaltlich beruht der Vortrag auf dem Sammelband „Wenn das Gestern anklopft: Weimar und die Wiederkehr der Geschichte“, den Weber zusammen mit dem Philosoph Philipp Ruch vom „Zentrum für Politische Schönheit“ herausgegeben hat.
Der Vortrag thematisiert Fragen wie: „Welche Lehren lassen sich aus dem Aufstieg der NSDAP für die Bekämpfung des Extremismus in der Gegenwart ziehen?“, „Welche Rolle spielt konservatives Denken für eine stabile Demokratie?“, „Warum ist es wichtig, aus der Geschichte zu lernen, um aktuelle Probleme besser zu verstehen?“ und „Welche Rolle spielt der digitale Raum und wie können Hass, Hetze und Fehlinformationen im Netz vorgebeugt werden?“.
Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies wird ein Grußwort sprechen. Alle Interessierten sind eingeladen, am Vortrag mit anschließender Diskussion teilzunehmen. Das Ziel der Veranstaltung ist, den demokratischen Diskurs zu stärken und Lehren aus der Vergangenheit für den Umgang mit antidemokratischen Kräften zu ziehen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung braucht es nicht. Die Veranstaltung ist Teil der Umsetzung des städtischen Handlungskonzepts „Für Dialog und Vielfalt – Gegen Rassismus, Ausgrenzung und Demokratiefeindlichkeit“.
* pm: Stadt Marburg