Betreten: Jana Trommer geht erneut auf die Straße

Jana Trommer macht weiter. Am Freitag (5. Juni) will sie am Rudolphsplatz wieder eine „Kunstaktion“ durchführen.
Am Freitag (5. Juni) von 17 bis 17.15 Uhr will Jana Trommer beim Fußgängerüberweg an der Einmündung des Pilgrimstein in die Biegenstraße ihre nächste „Kunstaktion“ für Klimaschutz durchführen. „Damit symbolisiere ich die Störungen durch die Klimakrise und weise auf die Gefahren durch fehlenden Klimaschutz hin“, erklärte sie am Montag (1. Juni). „Zugleich fordere ich von meiner Regie­rung, ernsthafte Schutzmaßnahmen durch Klimaschutz zu ergreifen.“
Sie werde dann die Straße über eine grüne Fußgängerampel betreten und die Fahrbahn nicht wieder verlassen. Wenn die Autos Grün erhalten, werde sie nicht weitergehen. „Ich werde mich zum Ausdruck meiner Gewaltfreiheit hinsetzen und die Hände heben“, kündigte Trommer an. „Ich werde mich nicht festkleben oder auf andere Weise schwer machen oder mit Gegenständen verbinden.“
Vvor 17.15 Uhr wolle sie nicht freiwillig aufstehen und gehen. „Wenn ich davor von der Straße getragen oder gezogen werde, werde ich versuchen, dorthin zurückzukehren“, erklärte Trommer. „Ich werde mich in jedem Moment strikt gewaltfrei verhalten, verbal und nonverbal.“ Für Notfälle und Rettungseinsätze werde sie aber jederzeit Platz machen.
„Wenn der Staat meinen Protest bestraft statt Menschen vor der Klimakrise zu schützen, sind Straf- oder Buß­geld­verfahren Teil meines Protests“, erklärte Trommer. Von der Bundesregierung forderte sie, zügig Maßnahmen für sozial gerechten Klimaschutz einzuleiten. An die wartenden Autofahrer**innen appellierte sie, die Wartezeit zu nutzen, um sich ebenfalls an die Bundesregierung zu wenden.

* pm: Jana Trommer, Marburg

Kommentare sind abgeschaltet.