Eine „Kunstaktion“ zur Weltklimakonferenz „#COP30“ hat Jana Trommer für Freitag (21. November) angekündigt. Sie soll „#FürsLebenStehen“.
Gemäß ihrer öffentlichen Aktions-Ankündigung von Montag (17. November) will Jana Trommer am Freitag (21. November) von 16 bis 16.15 Uhr auf der Biegenstraße beim Fußgängerübergang zum Cineplex eine „Kunstaktion durchführen, mit der ich die Störungen durch die Klimakrise symbolisiere, auf die Gefahren durch fehlenden Klimaschutz hinweise und zugleich von meiner Regierung fordere, ernsthafte Schutzmaßnahmen durch Klimaschutz zu ergreifen“. Sie werde dann die Straße über eine grüne Fußgängerampel betreten und die Fahrbahn nicht wieder verlassen. „Ich werde vor 16.15 Uhr nicht freiwillig aufstehen und gehen. Wenn ich davor von der Straße getragen oder gezogen werde, werde ich versuchen, dorthin zurückzukehren.“
Ähnliche Aktionen hat die Marburger Kinderpsychologin in den vorangegangenen Wochen wiederholt durchgeführt. Sie versteht sie als „Akt Zivilen Ungehorsams in der Klimakrise, gegen die unsere Regierung zu wenig unternimmt, um Menschen zu schützen“ Ihr Verhalten sei dabei strikt gewaltfrei.
„Wenn der Staat meinen Protest bestraft statt Menschen vor der Klimakrise zu schützen, sind Straf- oder Bußgeldverfahren Teil meines Protests“, erklärte Trommer. „Ich fordere von der Bundesregierung, zügig Maßnahmen für sozial gerechten Klimaschutz einzuleiten. Ich appelliere an die wartenden Autofahrer*innen, die Wartezeit zu nutzen, um sich ebenfalls an die Bundesregierung zu wenden.“
* pm: Jana Trommer, Marburg
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