Eine außergewöhnliche Lesung des Hessischen Landestheaters Marburg (HLTM) findet am Dienstag(18. November) um 19.30 Uhr im „Kleinen TaSch“ statt. Unter dem Titel „Dann mit Ramba Zamba“ erzählt sie die Geschichte eines besonderen Theaters.
Authentisch dargeboten wird sie von seiner Gründerin und langjährigen Intendantin Gisela Höhne. In Berlin gibt es seit mehr als 30 Jahren das „Theater RAMBA ZAMBA“. Mittlerweile ist es eines der europaweit renommiertesten Theater, in denen Menschen mit einer sogenannten „geistigen“ Behinderung die Hauptrolle spielen.
Höhne hat ihr Leben als Theaterfrau und Mutter des behinderten Schauspielers Moritz Höhne in einem beeindruckenden Buch niedergeschrieben. Ihr Buch beschreibt einerseits die Lebenssituation behinderter Menschen und ihrer Angehörigen vor und nach „der Wende“. Andererseits schildert sie eindrucksvoll Höhen und Tiefen eines privaten Theaters, das behinderten Menschen die Möglichkeit gibt, oft zusammen mit anderen Schauspielerinnen und Schauspielerinnen auf professionellem Niveau Theater zu machen.
Der Marburger Leuchtfeuer-Preisträger Dr. Bernhard Conrads kennt Höhne seit der Aufbauphase der Lebenshilfe in den „Neuen Ländern“ ab 1989. Zu vielen Anlässen hat er mit „RAMBA ZAMBA“ zusammengearbeitet . und ist dort bis heute Stammgast. Nach vielen Lesungen – unter anderem im Deutschen Theater in Berlin – wird sie nun in Marburg zu Gast sein.
* pm: Lebenshilfe Marburg