15 Inspektor-und Technische Oberinspektoranwärter*innen hat Regierungsvizepräsident Jan Schneider im RP Gießen begrüßt. Vor ihnen allen liegt eine spannende Zeit.
Regierungsvizepräsident Jan Schneider hat elf Inspektoranwärterinnen und -anwärter sowie vier Technische Oberinspektoranwärterinnen und -anwärter im Regierungspräsidium Gießen begrüßt. Die einen haben ihr Studium vor sich, die anderen haben es schon abgeschlossen und gehen nun den nächsten Schritt auf der Karriereleiter.
„Vor Ihnen allen liegt eine spannende Zeit“, sagte Schneider. „Viele erfahrene Kolleginnen und Kollegen werden Sie dabei begleiten. Langeweile kommt bestimmt nicht auf, das verspreche ich Ihnen.“
Die Inspektoranwärterinnen und -anwärter studieren an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS) am Standort Gießen. Mit dem Studiengang „Bachelor of Arts – Public Administration“ qualifizieren sie sich allesamt für den gehobenen Dienst in der allgemeinen Verwaltung. Nach der Ernennung und Vereidigung durch den Regierungsvizepräsidenten steht für die Inspektoranwärterinnen und -anwärter zunächst ein mehrtägiges Einführungsprogramm an.
Hierbei erhalten sie einen guten Überblick über die vielfältigen – mehr als 1.000 – Aufgaben der sieben Abteilungen des Regierungspräsidiums. Zudem wird über interne Abläufe informiert. Im Verlauf der nächsten drei Jahre erwerben die Anwärterinnen und Anwärter durch die theoretische Ausbildung an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit und fünf Praktika in den RP-Fachdezernaten umfangreiche Kenntnisse, um ihre künftigen Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können. Die Inspektoranwärterinnen und -anwärter sind Cherry Arnaut, Ben Bernhardt, Emelie Hähner, Jana Kraft, Julian Lotz, Zehra Özkök, Magdalena Penna, Jana Pöchmann, Vivien Schmidt, Ansgar Schmitt und Tom-Luca Schuster.
Ebenfalls ernannt und vereidigt wurden drei Technische Oberinspektoranwärterinnen und ein Technischer Oberinspektoranwärter. Damit beginnt für Alicia Nachtigall, Matthias Schütt – beide Fachrichtung „Umwelt“ – sowie Sabrina Rothen und Amelie Pausch – beide Fachrichtung Naturschutz und Landespflege – eine Ausbildung. Sie haben bereits einen Hochschulabschluss in der Tasche.
Nachtigall und Schütt erhalten im Zeitraum von 15 Monaten einen umfassenden Einblick in das Aufgabenspektrum der Umweltabteilung des Regierungspräsidiums. Ausgebildet wird praxisnah mit Innen- und Außendiensten in den Fachdezernaten in den Bereichen Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Immissionsschutz, Strahlenschutz und Wasserwirtschaft. Lehrgänge runden die Ausbildung ab.
Rothen und Pausch sind die ersten beiden Technischen Oberinspektoranwärterinnen, die in der Naturschutzverwaltung zum Einsatz kommen. Ihre Ausbildung dauert 18 Monate. In dieser Zeit kommen sie in den drei Naturschutz-Dezernaten des Regierungspräsidiums zum Einsatz, besuchen Lehrgänge und lernen auch die Arbeit in der Kommunalverwaltung – unter anderem in der Unteren Naturschutzbehörde und im Stadtplanungsamt – kennen. Am Ende der Ausbildung folgen jeweils eine schriftliche und eine mündliche Prüfung.
* pm: Regierungspräsidium Gießen