Lockendes Lotto: Angeblicher Gewinn sollte Geld kosten

Auf einen Lottogewinn hatte ein 48-jähriger Marburger gehofft. Für die 42.000 Euro sollte er allerdings 400 Euro vorlegen.

Die Modalitäten zur Gewinnausschüttung des telefonisch offerierten
Lottogewinns zogen sich von Sonntag (18. Januar) bis Montag (12. Februar). Eine
Security Firma sei beauftragt, den Gewinn zu überbringen,
hieß es. Die damit verbundenen Kosten wollte man in Form von
Guthabenkarten haben.
Da das ausgewählte Opfer sehr
interessiert war, zeigte sich die Überbringerfirma sehr
entgegenkommend und ließ sich von den geforderten Karten im Wert von
1.000 Euro auf 400 Euro herunterhandeln. Dass es nicht zur
Übermittlung der sogenannten Cash-Codes für die geringere Summe kam,
verdankt der Marburger dem pfiffigen Mitarbeiter des Marktes, in dem
er die Guthabenkarten erwerben wollte. Der Marburger ließ sich überzeugen und verzichtete.
„Der Mitarbeiter hat dem Marburger ganz
sicher einen finanziellen Verlust erspart“, erklärte Polizeisprecher Martin Ahlich. „Das ist eine ganz typische Vorgehensweise dieser Betrüger: Sie lassen sich die Cash-Codes übermitteln und lösen diese gleich ein. Das Geld ist auf
Nimmerwiedersehen weg und – egal was versprochen war – es kommt nie an.“

* pm: Polizei Marburg

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