Polizei Marburg: Stationäre und mobile Verkehrskontrollen

Verkehrskontrollen hat die Polizei auch am Montag (22. November) in Marburg durchgeführt. Diesmal fanden sie mit stationären Kontrollstellen und mit mobilen Streifen statt.
Letztendlich ahndete die Polizei sechs Ordnungswidrigkeiten und legte Anzeigen vor wegen Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel und Erwerb- und Besitz von Betäubungsmitteln. Außerdem vollstreckte die Polizei zwei offene Haftbefehle.
Betroffen von den Maßnahmen war auch ein 26 Jahre alter Marburger, der einen E-Scooter fuhr. Zwar war das Elektrokleinstfahrzeug ordnungsgemäß angemeldet und versichert, allerdings stand der Fahrer nach dem Ergebnis des Drogentests unter dem Einfluss von THC. Der Mann durfte die Polizeistation nach der veranlassten Blutprobe nur verlassen, weil er sich durch die Bezahlung des noch ausstehenden Restbetrags von der Vollstreckung eines – gegen ihn bestehenden – Haftbefehls befreien konnte.
Nicht ganz so ging es für die Insassen eines Kleinwagens aus. Die Polizei legte den Wagen still, weil er weder zugelassen noch versichert war.
zudem waren an dem Auto die für ein völlig anderes Fahrzeug ausgegebenen Kennzeichen montiert, um den Anschein der ordnungsgemäßen Zulassung und Versicherung zu erwecken. Nachdem der Drogentest beim Fahrer positiv reagierte, kam noch die notwendige Blutprobe hinzu.
Bei der Überprüfung des Beifahrers stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Die um der Haft zu entgehen notwendigen mehreren Hundert Euro konnte der Beifahrer nicht aufbringen. Außerdem stellte die Polizei bei seiner anschließenden Durchsuchung Betäubungsmittel in geringen Mengen sicher.

* pm: Polizei Marburg

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