Drei beteiligte Institutionen: Kreis setzt Impfungen mit DRK und Johannitern fort

Die Zusammenarbeit mit DRK und Johanniter Unfallhilfe setzt der Landkreis auch bei Impfaktionen mit mobilen Teams fort. Beide Organisationen unterstützen das Gesundheitsamt fortan beim mobilen Impfen.

Den entsprechenden Vertrag haben alle Beteiligten nun unterschrieben. Eine Übersicht über die bisher geplanten Impfaktionen mit mobilen Teams findet sich auf der Homepage des Kreises auf www.lkmb.de/impfaktion unter dem Stichwort „Impfaktionen: Termine“.
Der Kreis hat DRK und Johanniter zunächst bis zum 30. April 2022 mit der Unterstützung der mobilen Schutzimpfungen gegen das Coronavirus beauftragt. Nach der Schließung der hessischen Impfzentren bieten mobile Impfteams in Zuständigkeit des Gesundheitsamts weiterhin niedrigschwellige Impfangebote an.
Gemäß der Beauftragung übernehmen DRK und Johanniter die damit einhergehenden Aufgaben. Darunter sind beispielsweise der Einsatz von medizinischem Fachpersonal, die Aufklärung zur Impfung, die Impfungen selbst, die Impfdokumentation sowie Verwaltungsaufgaben. Die Gesamtverantwortung und Organisation liegt in den Händen des Gesundheitsamts.
DRK und Johanniter hatten bereits den Betrieb des Impfzentrums auf dem Marburger Messeplatz im Auftrag des Kreises übernommen. Die sehr gute Zusammenarbeit dabei wollen Kreis, Johanniter und DRK nun auch beim mobilen Impfen fortsetzen.
„Mobile Impfteams sind neben Hausärztinnen und Hausärzten eine weitere wichtige Säule der Impfkampagne“, erklärte Dr. Birgit Wollenberg vom Gesundheitsamt. „Deshalb freue ich mich sehr, dass wir weiterhin auf die Kompetenz und Verlässlichkeit unserer Partner setzen können.“
Von den gemeinsam erworbenen Erfahrungen könne man nun weiterhin profitieren. DRK und Johanniter hatten den Kreis zudem schon bei mobilen Impfungen in Zuständigkeit des Impfzentrums unterstützt beispielsweise in Altenpflegeheimen.
Das Gesundheitsamt weist noch einmal grundsätzlich auf die Wichtigkeit hin, die sogenannte „AHAL“-Formel zu beachten. Einen Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten, Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen zu beachten, (Alltags-)Masken zu tragen, besonders wenn Abstände nicht eingehalten werden können, sowie regelmäßig zu lüften bleibt auch mit einem vollständigen Impfschutz wichtig, um sich und andere vor dem Coronaverus zu schützen.
Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat innerhalb eines Tages 32 neue Corona-Fälle registriert. Die Gesamtzahl der seit März 2020 bestätigten Corona-Infektionen liegt damit bei 12.313.
Die vom Robert-Koch-Institut (RKI) angegebene Inzidenz für den Landkreis Marburg-Biedenkopf ist dennoch von 60,2 am Montag (11. Oktober) auf 48,8 gesunken. Die durch das RKI ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz für Hessen liegt bei 1,9 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Acht Patientinnen und Patienten wurden am Dienstag (12. Oktober) im Landkreis stationär im Krankenhaus behandelt. Gegenüber dem Vortag ist das eine Zunahme um drei Personen. Weiterhin benötigen drei Infizierte eine intensivmedizinische Betreuung.
Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt unverändert bei 292. Die Zahl der „Genesenen“ hat sich um 52 auf 11.767 erhöht.
Das Gesundheitsamt sowie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte betreuten am Dienstag (12. Oktober) im Landkreis insgesamt 254 aktive Fälle von Covid 19. In der Universitätsstadt Marburg ist die Zahl der aktiven Corona-Infektionen binnen eines Tages von 44 auf 42 zurückgegangen.

* pm: Landkreis Marburg-Biedenkopf

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