#Dannibleibt: Linke fordert Verzicht auf A49

In einem Offenen Brief fordert die Linke im Landtag einen Verzicht auf den Weiterbau der Autobahn A49. Aktivistinnen und Aktivisten haben am Samstag (12. September) mit Protestaktionen am Dannenröder Wald begonnen.
Auf ihrer Fraktionsklausur in der Wiesbadener Jugendherberge hat die Fraktion „DIE LINKE im Hessischen Landtag“ sich auf den offenen Brief verständigt, in dem sie Umweltministerin Priska Hinz und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir auffordert, sich für ein sofortiges Moratorium gegen den Weiterbau der A 49 einzusetzen. Ihre nächste Fraktionssitzung möchte Die Linke im Landtag am Dienstag (15. September) im Protestcamp beim Dannenbürger Wald abhalten.
„Die Folgen des Klimawandels mit Artenverlust, Waldsterben und Trinkwasserknappheit machen deutlich: Der Weiterbau der Autobahn 49 muss dringend überprüft werden“, erklärte der Marburger Landtagsabgeordnete Jan Schalauske. „Wir fordern Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Umweltministerin Priska Hinz auf, sich für ein sofortiges Bau-Moratorium einzusetzen. Der Weiterbau der A 49 muss gestoppt werden.“
Eine Kriminalisierung und Räumung von Klima- und Umweltaktivistinnen und -aktivisten, die für den Erhalt der Lebensgrundlagen eintreten, dürfe es nicht geben. Die Folgen des Klimawandels mit Wald- und Artensterben und Trinkwasserknappheit zeigten sehr deutlich, dass dieser Autobahnbau auf den Prüfstand gehöre.
„Statt Milliarden für eine unsinnige Autobahn auszugeben, wären diese Mittel besser in einer Verkehrswende aufgehoben, die die Schiene und den Öffentlichen Nahverkehr voranbringen“, erklärte Schalauske. Auch für die Autobahn 49 gelte: „Baurecht bedeutet nicht Baupflicht.“

* pm: Jan Schalauske, MdL

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