Einsatz reicht nicht: Eispalast verabschiedete Adi Ahlendorf

Mit einer rasanten Eislaufshow und der Ankündigung eines Generationenwechsels ging die 15. Eispalastsaison am Sonntag (26. Januar) zu Ende: Adi Ahlendorf, der mit seinem Team seit 15 Jahren für den Eispalast verantwortlich war, verabschiedete sich als Veranstalter und gab die Organisation an seinen Sohn Toni weiter.
Für Ahlendorfs Engagement beim Aufbau und der Etablierung des so erfolgreichen Marburger Wintersportangebots, das in dieser Saison mehr als 26.000 Gäste zählte, dankten ihm Stadträtin Kirsten Dinnebier und Björn Backes vom fachdienst Sport sowie Björn Kleiner und Frauke Haselhorst von der städtischen Jugendförderung vor Beginn der Eislaufshow. Gemeinsam mit der Sportdezernentin überreichte Backes Ahlendorf einen Pokal für dessen großen Einsatz. Für die Kulturloge bedankte sich Hilde Rektorschek bei dem Schausteller.
Besonders emotional war die anschließende Verabschiedung Ahelndorfs durch sein Team. Seit 47 Jahren ist er im Schaustellergewerbe, wird am Mittwoch (29. Januar) 65 Jahre alt. Sein langjähriger Mitarbeiter Nino Pullmann überreichte Ahlendorf – den Tränen nahe – ein T-Shirt mit den Unterschriften der Mädchen und Jungen aus dem Gertrudisheim, für die sich Ahlendorf seit Jahren einsetzt und für die der Eispalast eine Anlaufstelle ist.
Mit eindrucksvollen Showelementen, aufwändigen Kostümen, einer farbenfrohen Lichtshow und zauberhafter Musik entführten anschließend die Eiskunstläuferinnen Christina Künzel und Isabelle Kukry in die Welt der Musicals. Die Reise ging von der „Eiskönigin“ über „Dirty Dancing“ und einem Queen-Medley bis ins „Moulin Rouge“ und begeisterte das Eispalast-Publikum. Die Choreographie der mit viel Applaus bedachten Show stammte von der Frankfurter Profiläuferin Künzel.
Die Marburger Eiskunstläuferin Isabelle Kukry war nicht nur bei der Final-Show mit auf dem Eis. Sie hatte auch wieder als Teamerin beim Angebot der Jugendförderung im Eispalast mitgearbeitet. Was die Jugendlichen bei dem Eiskunstlauf-Training alles gelernt hatten, zeigten sie ebenfalls in einer gelungenen Showeinlage.

* pm: Stadt Marburg

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