Auto angehalten: Bei einer Fahrt fast ein Dutzend Delikte

Eine nächtliche Polizeikontrolle wegen Autofahrens ohne eingeschaltetes Licht hatte für den Fahrer weitreichende Folgen. Die Polizei stoppte den kleinen VW in der Nacht zum Dienstag (19. November) gegen 1.20 Uhr in der Nordstadt.
Bei seiner Fahrt fiel der fast 30 Jahre alte Marburger wegen einer Vielzahl unterschiedlichster Delikte auf. Er steht jetzt unter dem Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz, der Urkundenfälschung, der vermutlich zweifachen Unterschlagung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und gegen die Abgabenordnung, des Fahrens unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Die angebrachten Kennzeichen gehörten nicht an einen VW, sondern an einen Audi. Der Fahrer gab an, er habe die Kennzeichen am Hauptbahnhof gefunden. Sein eigenes Auto war nicht mehr zugelassen und damit auch nicht versichert.
Einen Führerschein hat der Mann nicht. Der Führerschein, den er vorzeigte, war auf eine andere Person ausgestellt und ist seit 2010 nach einem Diebstahl oder zumindest einer Fundunterschlagung zur Fahndung ausgeschrieben.
Der kontrollierte Autofahrer stand leicht unter Alkoholeinfluss und ganz offensichtlich auch unter Drogeneinfluss. Beide Tests verliefen entsprechend positiv.
Eine im Auto gefundene Taschenlampe entpuppte sich als Elektroschockgerät. Die Fahrt war damit natürlich sofort zu Ende. Der Aufenthalt des Mannes bei der Polizei endete nach einer Blutprobe und einer Erkennungsdienstlichen Behandlung.

* pm: Polizei Marburg

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