In Einfalt: Festival im Lokschuppen feiert Disruption

Am 20. und 21. Oktober 2026 treffen im Lokschuppen Unternehmen, Wissenschaft, Start-ups und Innovationsinteressierte aufeinander. „Disrupt from the Core“ lädt zum Festival für Innovation und Transformation ein.
In zwei Wochen startet im Lokschuppen Marburg erstmals das Festival „Disrupt from the Core“. Am Mittwoch (20. Oktober) und Donnerstag (21. Oktober) erwartet die Teilnehmenden ein vielseitiges Programm rund um neue Technologien, Innovation und Transformation. Eingeladen sind Unternehmen, Forschende, Start-ups, Gründungsinteressierte und alle, die sich für technologische Entwicklungen und neue Formen der Zusammenarbeit interessieren.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Programm und Anmeldung finden Interessierte unter www.b2match.com/e/disrupt-2026.
Auf der Main Stage geben Führungskräfte in Keynotes, Panels und Talks praxisnahe Einblicke in KI, Tech Trends, Use Cases und ihre Erfahrungen mit Innovationsprozessen von ersten Impulsen bis zum Rollout. Dazu gehören etwa die Berliner Unternehmerin und Investorin Larissa Zeichhardt, die davon berichtet, wie sie KI und Robotik auf Baustellen einsetzt, oder der Gründer Mark Kugel, der mit seinem Space-Startup Yuri zahlreiche Raketenstarts mit Space X gelauncht hat und in seiner Keynote die Mechanik hinter dem Aufstieg von SpaceX entschlüsselt und in Impulse für Unternehmen, Management und Innovation übersetzt.
Weitere Perspektiven eröffnen die Mittelhessen Lounge des Regionalmanagements Mittelhessen und die LOVEDIS Stage. In der Mittelhessen Lounge kommen regionale Hidden Champions, etablierte KMU und junge Unternehmen in Theken-Talks, Coffee-Interviews, Streitgesprächen und Ask-me-anything-Sessions miteinander ins Gespräch – unter anderem zu Transformation, Innovation und Cybersecurity. Die LOVEDIS Stage richtet den Blick in Panels, Zwiegesprächen und Pitches auf Zukunftsthemen wie den Einsatz von KI in Unternehmen, Kooperationen zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen, den Generationenwechsel im Mittelstand und humanoide Robotik.
Das Festival setzt dabei nicht nur auf Vorträge und Diskussionen. In verschiedenen Masterclasses können Teilnehmende selbst aktiv werden und an eigenen Innovationsvorhaben arbeiten. So geht es beispielsweise darum, mit KI einen persönlichen Innovationscoach aufzubauen, neue Geschäftschancen mit der Nightmare-Competitor-Methode zu identifizieren oder geeignete Finanzierungswege für Innovations- und Transformationsprojekte kennenzulernen.
Auch der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist Teil des Programms: Bei den „Research Pitches“ präsentieren Forschende ihre Arbeiten und zeigen mögliche Anwendungen für Unternehmen auf. Ergänzend bietet das Festival eine individuelle Beratung zu Fördermöglichkeiten für angewandte Forschung mit Unternehmenspartnern. Im Idea Field Lab können Teilnehmende zudem eigene Ideen testen, weiterentwickeln und direkt im Festivalumfeld Feedback einholen.
Zwischen den Programmpunkten sowie beim Opening Get-Together am ersten Festivaltag bleibt viel Raum für Austausch, neue Kontakte und mögliche Kooperationen. Wer neue Technologien kennenlernen, eigene Innovationsvorhaben weiterentwickeln oder Kontakte zu Unternehmen, Start-ups und Forschung knüpfen möchte, ist eingeladen, am 20. und 21. Oktober im Lokschuppen Marburg dabei zu sein. Die Teilnahme an „Disrupt from the Core“ ist kostenfrei, eine Anmeldung ist weiterhin möglich.
„Disrupt from the Core“ wird vom Innovations- und Startupcampus „StartMiUp“ der drei mittelhessischen Hochschulen gemeinsam mit dem Regionalmanagement Mittelhessen und „LOVEDIS“ veranstaltet und kofinanziert von der Europäischen Union (EU). Weitere Informationen gibt es online unter www.b2match.com/e/disrupt-2026. Kritisch beäugen sollten aufgeweckte Menschen allerdings die titelgebende Ideologie, die auch von antidemokratischen Multimilliardären wie Peter Thiel und Elon Musk gepriesen wird.

* pm: Philipps-Universität Marburg

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