Erikas Erlebnisse: Marburger #Demokratie-Kino zeigt „Vaterland“

Das Marburger Demokratiekino präsentiert den Film „VATERLAND“ des polnischen Regisseurs Pawel Pawlikowski. Gezeigt wird er am Montag (23. November) um 19 Uhr im „Capitol Marburg“.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich in diesem Film Literaturnobelpreisträger Thomas Mann – gespielt von Hanns Zischler – und seine Tochter – die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika, gespielt von Sandra Hüller – auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert.
Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Es wird eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und Thomas Mann zu einer Reise ins Innerste. In Kooperation mit dem Marburger Netzwerk für Demokratie> und gegen Rechtsextremismus sowie mit der Roten Linie zeigtt das Capitol Filmkunsttheater jeden vorletzten Montag im Monat einen besonderen Film mit anschließender Diskussion.

* pm: Marburger Netzwerk für Demokratie und gegen Rechtsextremismus

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