Verantwortungslosigkeit: Jana Trommer setzt sich der Ignoranz entgegen

Erneut sitzt Jana Trommer im Pilgrimstein. Diesmal führt sie ihre „Kunstaktion“ für Klimaschutz beim Oberstadtaufzug durch.
Ihre nächste Kunstaktion möchte Jana trommer am Freitag (25. September) von 17 bis 17.15 Uhr im Pilgrimstein beim Fußgängerübergang am Oberstadtaufzug durchführen. „Damit symbolisiere ich die Störungen durch die Klimakrise und weise auf die Gefahren durch fehlenden Klimaschutz hin“, erklärte Trommer „Zugleich fordere ich von meiner Regie­rung, ernsthafte Schutzmaßnahmen durch Klimaschutz zu ergreifen.
Sie werde dann die Straße über eine grüne Fußgängerampel betreten und die Fahrbahn nicht wieder verlassen. Wenn die Autos Grün erhalten, werde sie nicht weiter gehen. „Ich werde mich zum Ausdruck meiner Gewaltfreiheit hinsetzen und die Hände heben“, kündigte Trommer an. „Ich werde mich nicht festkleben oder auf andere Weise schwer machen oder mit Gegenständen verbinden.“
Vor 17.15 Uhr möchte die Marburger Psychologin nicht freiwillig aufstehen und gehen. „Wenn ich davor von der Straße getragen oder gezogen werde, werde ich versuchen, dorthin zurückzukehren“, erklärte Trommer. „Ich werde mich in jedem Moment strikt gewaltfrei verhalten.“
Mit dieser – immer gleichlautenden – Ankündigung weist Trommer auf die Unfähigkeit oder Unwilligkeit der Bundesregierung hin, dem Klimaschutz die notwendige Priorität einzuräumen. Angesichts der peinlichen Reaktion von Friedrich Merz auf das dramatische Debakel bei den drei jüngsten Landtagswahlen mag ihre Beharrlichkeit als konsequent gegenüber der Sturheit eines unfähigen Kanzlers erscheinen, der den drängenden Problemen der Zeit absolut nicht gewachsen ist.

* pm: Jana Trommer, Marburg

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