Der städtische Seniorenbeirat hat sich konstituiert. Rainer Dolle ist neuer Vorsitzender.
16 Frauen und Männer gehören dem Seniorenbeirat der Universitätsstadt Marburg an. Sie sind mindestens 60 Jahre alt und haben Erfahrungen in der Arbeit mit älteren Menschen. Um deren Interessen zu vertreten, haben sie sich außerdem wählen lassen. Außer ihnen besteht die Interessenvertretung der älteren Menschen in der Stadt Marburg aus weiteren Mitgliedern.
Das sind je eine oder ein Stadtverordneter der Fraktionen, die im Stadtparlament vertreten sind. Als beratende Mitglieder wirken ein Mitglied des Magistrats, eine Vertretung des städtischen Fachbereichs Arbeit, Soziales und Wohnen und je eine Vertretung der freien Wohlfahrtsverbände an, sofern sie in Marburg Angebote für ältere Menschen vorhalten. Die Geschäftsführung des Seniorenbeirats übernimmt der Fachbereich Arbeit, Soziales und Wohnen. In der konstituierenden Sitzung des – für fünf Jahre gewählten –
Seniorenbeirats wurde Rainer Dolle zum Vorsitzenden ernannt. Lucia Bodenhausen-Foitzik ist seine Stellvertreterin.
Der Seniorenbeirat hat Antragsrecht an den Magistrat und nimmt an den Fachausschüssen der Stadtverordnetenversammlung teil. Er ist zudem im Fahrgastbeirat vertreten. Schwerpunktthemen der Mitglieder sind Informationen zu Freizeitangeboten für die „Generation 50 plus“, Verbesserungsvorschläge zum Öffentlichen Personennahverkehr, analoge und digitale Teilhabe, seniorenfreundliche Infrastruktur in Marburg sowie Fragen zu Einschränkungen und Chancen im Alter.
Jeden dritten Montag im Monat bietet der Seniorenbeirat von 14.30 Uhr bis 16 Uhr eine Sprechstunde an. Sie findet im Beratungszentrum mit integriertem Pflegestützpunkt (BiP) „Am Grün“ 16 – auf Wunsch auch telefonisch oder digital – statt. Weitere Informationen gibt es unter www.marburg.de/seniorenbeirat.
* pm: Stadt Marburg