Russland führt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Daneben führt die russische Regierung auch einen hybriden Krig gegen deren Unterstützer.
Auch in Deutschland drohen Drohnen, zu detonieren. Stromkabel werden durchtrennt und Bahnanlagen beschädigt. Sogenannte „Wegwerfagenten“ spionieren und sabotiren in Europa im Auftrag russischer Geheimdienste.
Russische Geheimdienste setzen vor allem auf Desinformation und Zersetzung. Auch in Marburg gibt es Personen, die dabei mithelfen. Sie müssen das aber nicht unbedingt wissentlich tun, sondern möglicherweise nur als „nützliche Idioten“ des russischen Präsidenten vladimir Putin.
Kritik an der derzeitigen Militarisierung der deutschen Politik ist absolut legitim und auch notwendig. Auch der Wunsch nach einer friedlichen Lösung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine ist absolut ehrenwert. Wer jedoch dort eine diplomatische Lösung fordert, ohne dabei die russische Regierung als Aggressor zu benennen, der unterstützt – ob willentlich oder nicht den skrupellosen Diktator im Kreml
Zahlreiche Politiker der sogenannten „Alternative für Deutschland“ (AfD) erweisen sich in ihren Forderungen und ihrem Verhalten als willige Vollstrecker der aggressiven Kriegspolitik Putins. Wer diese Partei wählt, unterstützt den Neokolonialismus stalinistischer Prägung im modernen Gewand. Zugleich treibt er damit den Unfrieden in Deutschland weiter voran.
Putins Ziel ist, Zwietracht zu säen in den Demokratien des Westens. Seinen Kolonialkrieg möchte er in die Gesellschaften derjenigen Länder hineintragen, die Demokratie und Menschenrechte in der Ukraine und Russland befürworten. Dafür ist ihm und seinen Geheimdiensten nahezu jedes Mittel recht.
Natürlich ist dieser Vorwurf eine glatte Verleumdung. Der missverstandene „Demokrat“ möchte die Ukraine doch nur „von Faschisten gefreien“. Leider hat die Ukraine gerade in diesem Punkt angesichts ihres Umgangs mit ihrem faschistischen „Nationalhelden“ Stefan Bandera wirklich ein ernsthaftes Problem.
Wer aber Faschismus mit Faschismus bekämpft, der kann solche Beteuerungen nicht wirklich ernst meinen. Gerade die Leute im vermeintlich „linken“ Spektrum Marburgs müssen sich fragen, welche Methoden der Antifa gut zu Gesicht stehen und welche nicht. Wichtig ist aber vor Allem, dass möglichst alle für Menschenrechte und Demokratie sowie Solidarität und Meinungsfreiheit eintreten. In Marburg tun das glücklicherweise sehr, sehr viele!