Mittlerweile schon jahrzehntelang engagiert sich Heinrich Heinzmann für Michelbach. Dafür wurde er am Dienstag (14. Juli) mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet.
„Die Verleihung des Ehrenbriefs des Landes Hessen ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ein Lebenswerk im Dienste der Gemeinschaft“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Diese Würdigung erhielt Heinrich Heinzmann am Dienstag (14. Juli) bei einem feierlichen Empfang im Historischen Saal des Rathauses. „Mit seinem jahrzehntelangen, unermüdlichen und vorbildlichen Engagement im Vereinsleben zeigt Heinrich ,Heiner‘ Heinzmann auf eindrucksvolle Weise, wie ehrenamtliche Arbeit Lebensqualität schafft und den Zusammenhalt vor Ort stärkt“, erklärte Spies.
Mit seiner ehrenamtlichen Arbeit hat Heinzmann das sportliche und kulturelle Leben in der Region nachhaltig geprägt. Besonders eng verbunden ist sein Name mit dem TSV 03/30 Michelbach: Von 1994 bis 2015 lenkte er als zweiter und später als erster Vorsitzender die Geschicke des Vereins.
In dieser Zeit war er nicht nur für unzählige organisatorische Aufgaben verantwortlich, sondern packte auch selbst tatkräftig mit an. Unter seiner Federführung und durch seinen persönlichen Einsatz wurden wegweisende Infrastruktur-Projekte realisiert. Dazu gehörten die Erweiterung des Sportheims, der Bau einer Lagergarage sowie die Modernisierung der Sportplätze.
Auch nach seiner aktiven Zeit im Vorstand des Hauptvereins blieb sein Tatendrang ungebrochen. Von 2015 bis 2025 übernahm er den ersten Vorsitz des Fördervereins des TSV Michelbach. In dieser Rolle setzte er neue Maßstäbe in der professionellen Öffentlichkeitsarbeit und war überaus erfolgreich bei der Gewinnung von Sponsoren, um die finanzielle Basis für den Sportbetrieb langfristig zu sichern. Über den Sport hinaus bereicherte Heinzmann das dörfliche Zusammenleben durch sein Mitwirken in weiteren Initiativen: Als Gründungsmitglied und Beirat des Vereins „Unser Michelbach“ sowie im Zusammenhang mit dem Jubiläum „1.200 Jahre Michelbach“ gestaltete er die Heimatpflege und die lokale Kultur aktiv mit. Ob bei der Erstellung von Chroniken, der Konzeption von Imagefilmen oder der Organisation von Großveranstaltungen – sein Organisationstalent und seine Kreativität waren stets treibende Kräfte.
* pm: Stadt Marburg