Umgehauen: Diane Kaplan und Meera Eilabouni

Ein Konzert mit Lesung veranstalten Diane Kaplan und Meera Eilabouni am Dienstag (12. Mai) um 19.30 Uhr in der Waggonhalle. Die Israelin und die Palästinenserin setzen sich gemeinsam für Völkerverständigung und Frieden ein.
Während die Welt eine weitere dunkle Phase der Geschichte erlebt, brauchen wir mutige Seelen, die das Licht weitertragen. Diane Kaplan und Meera Eilabouni sehen ihre Musik als einen Beitrag zur Friedens- und Heilungsarbeit zwischen Israel und Palästina und der Welt. Durch ihre Lieder teilen sie Gedanken, Gefühle und Fragen in einer kreativen Mischung aus Hebräisch, Arabisch, Englisch und einem Hauch Deutsch.
Diane Kaplan – eine in den USA geborene Israeli und Tochter von Holocaust-Überlebenden- fand ihren Weg zur Friedensarbeit durch ihre Musik-und Gesangsworkshops für Menschen verschiedener Kulturen. Meera Eilabouni – geboren in Israel in einer palästinensisch-christlichen Familie – glaubt, dass Veränderung durch Kunst und Hingabe an die Botschaft der Einheit entsteht. Die beiden haben sich auf ihrem musikalischen Weg in Israel in Heilkreisen kennengelernt und sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie wir in Harmonie zusammenleben, uns gegenseitig unterstützen und Vielfalt feiern können. Sie singen vor gemischtem Publikum – bringen den Klang der Hoffnung und des Friedens inmitten von Angst und Gewalt in ihren Gemeinschaften. Als Teil ihrer Reise marschieren sie seit 2016 mit Women Wage Peace und sind Ikonen für den Frieden in Palästina-Israel.
Diane und Meera glauben daran, dass es dringend notwendig ist, dem Schmerz Raum zu geben, damit er wahrgenommen und geheilt werden kann, um nachhaltigen Frieden zu bewahren und zu schaffen. Musik ist eine Möglichkeit, einen solchen Raum zu schaffen. Sie laden ein, sich anzuschließen, um in Licht und Liebe ihre Verbindung als eine Menschheitsfamilie zu realisieren, diese kraftvolle Energie des Mitgefühls und der Zusammenarbeit zu bewahren; ganz besonders in Zeiten wie diesen, in denen sie am meisten benötigt wird.
Im Dezember 2023 veranstalteten die Berliner Philharmoniker ein Solidaritätskonzert zur Freilassung aller aus Israel nach Gaza entführten Geiseln und zum Schutz der palästinensischen und israelischen Zivilbevölkerung. Viele bekannte Künstlerinnen und Künstler haben dabei mitgewirkt. Meera Eilabouni hat dort als Vertreterin der beiden Organisationen „Women Wage Peace“ und „Women of the Sun“ eine Rede gehalten, die viel Beachtung fand.

* pm: Waggonhalle Kulturzentrum Marburg

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