Ein kreisübergreifendes Symposium rückt aktuelle Entwicklungen in der Notfallmedizin in den Fokus. Es findet am 6. und 7. Februar 2026 in Stadtallendorf statt.
Am Freitag (6. Februar) und Samstag (7. Februar) findet in der Stadthalle Stadtallendorf (Landkreis Marburg-Biedenkopf) das 24. Mittelhessische Rettungsdienstsymposium statt. Die zweitägige Fortbildungsveranstaltung richtet sich landkreis- und organisationsübergreifend an Mitarbeitende im Rettungsdienst und hat sich in Mittelhessen als feste Größe in der rettungsdienstlichen Aus- und Weiterbildung etabliert. Rund 600 Teilnehmende nutzen jährlich die Gelegenheit, sich praxisnah fortzubilden und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Veranstalter sind der Landkreis Marburg-Biedenkopf, der Landkreis Gießen, der Vogelsbergkreis, die Johanniter-Unfall-Hilfe Mittelhessen, das Deutsche Rote Kreuz Rettungsdienst Mittelhessen und der Malteser Hilfsdienst gGmbh Bezirk Rettungsdienst Hessen. Das Symposium steht traditionell für eine enge Zusammenarbeit über Kreis- und Organisationsgrenzen hinweg. Das Symposium verspricht auch dieses Mal wieder ein breites Themenspektrum – von Guidelines bis Taktik. Am Freitag stehen zahlreiche praxisorientierte Workshops auf dem Programm, am Samstag folgen Fachvorträge namhafter Referentinnen und Referenten.
Thematisch werden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Notfallmedizin aufgegriffen, darunter ist Aktuelles zu den Leitlinien für die Wiederbelebung und das Thema Gendermedizin und Vielfalt und Kultur mit dem Vortrag „Notfallmedizin 2026: Zwischen Evidenz, Gender und kultureller Kompetenz“. Ein weiteres Thema ist die Taktik im Rettungsdienst mit dem Schwerpunkt „Krisen, Konzepte, Kooperationen: Rettungsdienst im Kontext taktischer Sonderlagen“. Außerdem stehen „rechtliche Fragen und rechtliche Verantwortung im Spannungsfeld der Notfallversorgung“ auf der Tagesordnung. Neben der fachlichen Weiterbildung bietet das Symposium auch viel Raum für persönlichen Austausch und Vernetzung. Die Teilnahme ist kostenfrei.
„Als Rettungsdienstträger ist uns eine gute Aus- und Weiterbildung des Fachpersonals im Rettungsdienst sehr wichtig“, betonte Marburg-Biedenkopfs Landrat Jens Womelsdorf. „Dazu trägt – mittlerweile schon zum 24. Mal – das Mittelhessische Rettungsdienst-Symposium bei. Hier werden unterschiedliche Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und von kompetenten Referentinnen und Referenten in den Fokus gerückt.“ Womelsdorf dankte dem Organisationsteam aus dem Fachbereich Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung für die Planung und Organisation der Veranstaltung.
„Das Rettungsdienst-Symposium zeigt Jahr für Jahr eindrucksvoll, wie drei benachbarte Landkreise und drei unterschiedliche Rettungsdienst-Unternehmen in unserer Region eng, professionell und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, betonte der Vogelsberger Landrat Dr. Jens Mischak. „Diese verlässliche Kooperation stellt sicher, dass Bürgerinnen und Bürger in medizinischen Notlagen jederzeit die bestmögliche Versorgung erhalten“, erklärte Mischak.
„Das Mittelhessische Rettungsdienstsymposium ist ein Erfolgsmodell für die interkommunale Zusammenarbeit im Rettungswesen unserer Region“, sagte Gießens Landrätin Anita Schneider. Die Fortbildungsveranstaltung leiste über Kreisgrenzen hinaus einen essenziellen Beitrag zur Qualitätssicherung in der Notfallmedizin, denn dortr werde neuestes Fachwissen kompetent vermittelt. „Die Aus- und Weiterbildung im Rettungsdienst ist ein wichtiger Bestandteil, um Patientinnen und Patienten in medizinischen Notlagen bestmöglich zu versorgen.“ Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte online unter www.drk-bildungszentrum.de/rd-symposium.
* pm: Landkreis Marburg-Biedenkopf