Beflaggungstermine: Marburg gedenkt der Opfer von Rassismus und Krieg

Die Beflaggung der Universitätsstadt Marburg im Januar 2026 hat die Stadt am Dienstag (6. Januar) bekanntgegeben. Zwei Beflaggungstermine erinnern an wichtige historische Ereignisse.
Zu besonderen Anlässen wie Gedenk- oder Aktionstagen hisst die Universitätsstadt Marburg an allen städtischen Gebäuden sowie dem historischen Rathaus die städtische Flagge. Damit möchte sie auf die Bedeutung der jeweiligen Aktionstage aufmerksam machen. Für den Monat Januar sind zwei Beflaggungstermine geplant.
Der erste Beflaggungstermin ist Donnerstag (22. Januar). Er würdigt das Inkrafttreten des UN-Atomwaffenverbotsvertrags. Das Rathaus wird am 22. Januar 2026 mit der Fahne „Mayors for Peace“ beflaggt, um ein Zeichen anlässlich des Inkrafttretens des Atomwaffenverbotsvertrags der United Nations (UN)zu setzen. Mit dem Inkrafttreten des Vertrags im Januar 2021 wird festgelegt, dass Atomwaffen einem vollständigen Verbot unterliegen sollten.
Am Dienstag (27. Januar)steht das Gedenken an NS-Opfer im Mitelpunkt. Die Flaggen am Marburger Rathaus sowie an weiteren öffentlichen Gebäuden der Stadt wehen am 27. Januar 2026 auf halbmast. Erinnert wird damit an die Opfer des Nationalsozialismus.
Das Vernichtungslager Auschwitz ist am 27. Januar 1945 von sowjetischen Truppen befreit worden. Seit 1996 wird in Deutschland an diesem Tag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Er wird seitdem weltweit begangen. Die Beflaggung beginnt jeweils um 7 Uhr und endet bei Einbruch der Dunkelheit.

* pm: Stadt Marburg

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